Ehinger Schwarz/Ulm setzt auf Microsoft Azure

Diamantbericht...Microsoft bietet seit Oktober 2019 virtualisierte Desktops aus seiner Azure Cloud heraus an. Der Anwenderbericht zeigt, welche Vorteile die "Cloudifizierung" für ein Juwelierunternehmen mit mehreren Stores hat, dessen IT zuvor in einem lokalen Rechenzentrum betrieben wurde.

Windows Virtual Desktop ist eines der neusten Angebote von Microsoft. Wo zuvor Partner wie VMware und Citrix mit Windows-Server-Lösungen die Marktlücke für Windows 10 Remote Desktops abdeckten, bietet Microsoft nun selbst virtualisierte Desktops aus seiner Azure Cloud heraus an. Die Lösung, die seit Oktober 2019 am Start ist, wird bereits von Microsoft-Partnern für ihre Klienten eingesetzt.

Das  Beratungshaus IT sure/Neu-Ulm hat mit seinem Kunden Ehinger Schwarz, die komplette Unternehmensstruktur des Traditionshauses für edlen Schmuck „cloudifiziert“. Während die gesamte Lösung auf Microsoft Azure basiert, bildet Windows Virtual Desktop das Herzstück des Nutzererlebnisses.

Zunächst einmal lohnt sich ein Blick auf die Ausgangslage von Ehinger Schwarz. Ursprünglich lief die IT in einem lokalen Rechenzentrum in Ulm. Trotz des Supportvertrags mit IT sure bedeutete der Betrieb des Rechenzentrums nach wie vor eine Menge Arbeit für die interne IT-Abteilung des Schmuckspezialisten.

„Das Arrangement hat funktioniert, wenn auch etwas behäbig. Gleichzeitig blieben damit aktuelle, attraktive Möglichkeiten der Technologie ungenutzt“, erinnert sich Manuel Staiger, Geschäftsführer von IT sure. Musste ein Endgerät bei Ehinger Schwarz damals auf die Ressourcen des Rechenzentrums, wie etwa eine dort liegende Datenbank zugreifen, machte der Datentransfer stets einen Umweg. Gerade nach der Einführung einer neuen performanten ERP-Lösung, nämlich Microsoft Navision, war es Ehinger Schwarz ein großes Anliegen, den Performancegewinn voll auszuschöpfen. Das Schlüsselelement, das alle Vorteile für den Anwender, also die Mitarbeiter selbst, zusammenbringt, ist Windows Virtual Desktop (WVD). Damit steht jedem Mitarbeiter eine persönliche virtuelle Oberfläche mit einem stets aktuellen Windows 10 Betriebssystem zur Verfügung, von der er – egal von welchem Ort aus – zugreifen kann. „Uns war es besonders wichtig, unseren Mitarbeitern die größtmögliche Flexibilität zu bieten. Ob in der Filiale, im Büro oder im Homeoffice − unsere Mitarbeiter können nun ihre Tools und Daten sicher und ohne weitere Software von jedem Gerät aus nutzen“, so Thorsten Botzenhardt, CFO bei Ehinger Schwarz.

Die Probleme eines herkömmlichen Büros gehören damit der Vergangenheit an. Großer Pluspunkt: Die Mitarbeiter benötigen für die moderne, schnelle Arbeitsweise so gut wie keine Schulung, da sie mit der Windows-10-Oberfläche beruflich und privat lange vertraut sind. Dies ist auch der Schlüsselfaktor für die große Akzeptanz des Systems von Anfang an.

 

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