Swarovski streicht 600 Arbeitsplätze

Diamantbericht...Der österreichische Schmuckhersteller kündigte an, weltweit 600 Arbeitsplätze abzubauen, davon 200 in der Region Tirol, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat. Als Grund wurde der Nachfragerückgang in Asien und den Vereinigten Staaten infolge der Covid-19-Pandemie genannt.

"Der internationale Luxusmarkt wurde von der Krise hart getroffen", sagte der Kristallhersteller in einer Veröffentlichung und teilte mit, dass er im ersten Quartal 2020 einen "massiven Umsatzrückgang" erlebt habe.

Ein Drittel des Stellenabbaus betrifft den historischen Standort des Unternehmens im Tiroler Wattens, unweit von Innsbruck, wo Swarovski seine Marketing- und Vertriebsaktivitäten "konsolidieren und rationalisieren" will. Die seit Beginn der Epidemie geltenden Kurzarbeitsmaßnahmen werden dort bis September verlängert.

"Diese Transformation ist unerlässlich, um die Zukunft von Swarovski zu sichern", so Robert Buchbauer, CEO und Verwaltungsratspräsident des Konzerns, dessen Ursprünge bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreichen.

2019 erzielte Swarovski einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 34.500 Mitarbeiter und stellt Kristalle in Österreich, Indien, Thailand, Vietnam, Serbien und den Vereinigten Staaten her. Seine Produkte werden in rund 170 Ländern verkauft.

Swarovski wurde 1895 von Daniel Swarovski, dem Erfinder einer industriellen Kristallschleifmaschine, gegründet.

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