Fachmessen

Der Eindruck drängt sich auf, dass manche Messeveranstalter zu gutgläubig sind. Nach eineinhalb Jahren Pandemie können die Menschen sich immer noch nicht zwanglos. annähern. Darauf setzten die Organisatoren der IAA, die mit einem neuen Konzept in München brillieren wollten. Schrittweise ist es eingedampft worden, sind die hybriden Elemente in den Vordergrund getreten. Startbereit aber scheint -sie auch zweieinhalb Wochen vor Termin nicht zu sein. Die IAA zeigt die Misere im deutschen Messewesen, die zur Bedrohung einer Branche heranwächst. Unwägbarkeiten mit täglich neuen Entwicklungen bleiben. Planbarkeit, essenziell für Aussteller und Veranstalter, ist nicht möglich. Virtuelle Modelle sind ein schwacher Ersatz. In digitalen Zeiten wollen Menschen _ analog zusammen sein. Aber internationale Messen laufen nicht, wenn der globale Lockdown lange Schatten wirft. Australien und Neuseeland öffnen sich frühestens Mitte 2022, in Asien nimmt die Pandemie Fahrt auf. Die Rückschläge in den USA beängstigen. Südamerika bleibt Corona-Hotspot. Selbst Vorausschauende müssen weiter zittern: Es ist nicht sicher, dass die auf Frühjahr 22 verschobene größte Schmuck-Messe in Deutschland, die Inhorgenta, stattfindet.

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