Ausgeraubt

Le Clou/A-9500 Villach

Am Nachmittag des 18.06.2018 ist Juwelier Le Clou/A-9500 Villach bestohlen worden. Die Polizei konnte die drei Täter nach kurzer Flucht fassen. Die jungen Männer erbeuteten Bargeld. Die drei jungen Männer aus Ungarn sprachen die Verkäuferin vor dem Geschäft an und verwickelten sie in ein Gespräch. Als die Verkäuferin während des Gespräches, das nur wenige Minuten dauerte, in das Geschäft schaute, sah sie plötzlich im Kassenbereich einen der Männer stehen. Als sie ihn zur Rede stellte, sagte der Mann, er wolle sich nur im Geschäft umsehen, ging aus dem Geschäft und lief in die Innenstadt davon. Die beiden anderen Männer entfernten sich ebenfalls vom Juweliergeschäft. Bei einer Überprüfung der Kasse stellte die Frau fest, dass Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Euro fehlten. Nach einer kurzen, intensiven Fahndung im Bereich der Innenstadt mit mehreren Polizeistreifen und Hubschrauber FLIR, wurden die drei Männer angehalten. Die beiden 20- bzw. der 21-Jährige wurden von der Verkäuferin erkannt und festgenommen.

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Eisenbeis/66538 Neunkirchen

Mit einem plumpen Trick erbeutete ein Gauner-Trio am 13.03.2018 bei Uhren Eisenbeis/66538 Neunkirchen Schmuck und Geld im Wert von 4650 Euro! Jetzt sucht die Kriminalpolizei mit Bildern aus der Überwachungskamera nach dem Klau-Trio. Zwei junge Frauen (ca. 18 Jahre alt) verwickelten nachmittags die Verkäuferin in ein Gespräch. Währenddessen griff ihr jugendlicher Komplize (ca. 15 Jahre alt, trug ein Baseballcap mit „NY“-Aufdruck) in die Kasse und steckte vier Schmuckstücke (u. a. einen Ring und eine Kette) ein, die in der Auslage waren. Danach konnte das jugendliche Trio mit der Beute verschwinden.

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Lährm/A-5020 Salzburg

Ein seriös gekleideter Kunde zeigte beim Juwelier Lährm/A-5020 Salzburg am 20.02.2018 Interesse an einem teuren Collier. Der Unbekannte betrat die Filiale gegen 10.40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei Angestellte im Geschäft. "Der Mann wirkte sehr seriös. Er trug eine Brille, sah aus wie ein Professor von der Uni nebenan", schildert Elisabeth Seilstorfer. "Er wollte eine Kombination mit Arm- und Halsschmuck", erzählt sie. Der ältere Mann ließ sich mehrere Stücke zeigen. "Wir haben extrem aufgepasst. Er hatte Ketten in der Hand, ich habe aber alles wieder zurückgelegt. Dann hat er sich für eine Kombination entschieden." Plötzlich wollte er aber noch etwas draußen in der Auslage ansehen. "Ich bin mit ihm mitgegangen. In dem Moment muss er das Armband eingesteckt haben", so die Kollegin. Der Mann habe ihr erklärt, er werde nun Geld holen und in einer Stunde zurückkommen. Dann sei er weggegangen. "Ich ging wieder ins Geschäft und sah sofort, dass das eine Armband fehlt." Seilstorfer zögerte nicht und lief hinaus. Sie sah den Flüchtenden, wie er Richtung Festspielhaus davonrannte. "Ich bin hinterhergerannt und habe gerufen: 'Polizei! Aufhalten!'. Da hat aber keiner reagiert." Direkt vor dem Festspielhaus stand ein roter Skoda Octavia mit ausländischem Kennzeichen. Ein Komplize wartete offenbar am Steuer. Da kurz vor 11 Uhr noch keine Poller hochgefahren sind, konnten die Männer ungehindert davonbrausen. Das dürften sie auch so geplant haben. Nur ein junger Mann, der die schreiende Angestellte bemerkt hatte, war so geistesgegenwärtig, ein Foto vom Fluchtwagen anzufertigen. Mittlerweile hatte Seilstorfers Kollegin die Polizei alarmiert. Diese gab eine Fahndungsmeldung nach dem roten Wagen heraus, die bislang aber noch erfolglos blieb. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 16.000 Euro.

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Kollege des Monats

Definitiv den Falschen ausgesucht hatte sich eine Betrügerbande: Statt der erhofften 125.000 Euro in bar von Geschäftsmann Hüseyin Dogan, Juwelier Dogan/A-3100 St. Pölten gab es für einen Polen(63) nur Handschellen von der Polizei.

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Freiheitsstrafe auf Bewährung

Ein Dieb soll an der Baselworld im Jahr 2014 zwei Diamanten im Wert von 340 000 Franken gestohlen haben (DB berichtete). Am 10.01.2018 wurde der 52-jährige Chinese, der zudem beschuldigt wurde, der chinesischen Juwelendiebesbande Pink Panda anzugehören, zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Basler Strafgericht erließ kein härteres Strafmaß wegen Banden- und Gewerbsmäßigkeit, da es keine stichhaltigen Beweise gab. Nach einer zehnmonatigen Untersuchungshaft verurteilten die drei Richter den Mann lediglich wegen Diebstahls. Laut Gericht hat der 52-Jährige an der Baselworld 2014 einen 5,5-karätigen Diamanten im Wert von rund 100000 Franken geschickt gegen einen minderwertigen Zirkoniastein ausgetauscht und konnte mit der Beute entkommen. Hierzu schauten sich die Richter auch Videoaufnahmen an, mit denen der Mann identifiziert werden konnte. Keine Aufnahmen gibt es indes von der Tat selbst. Der Verlust eines zweiten Steins, ein Elfkaräter im Wert von 240 000 Euro, konnte mit dem Chinesen nicht in Zusammenhang gebracht werden. Insgesamt sei die Beweislage schwierig gewesen, weil der Mann erst im vergangenen Jahr bei einem weiteren Besuch der Baselworld verhaftet werden konnte.

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