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Betrug

Wegen Betrug und Insolvenzverschleppung in Millionenhöhe ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Wuppertaler Juwelier. Er soll sich mit Schmuck und Bargeld in die Türkei abgesetzt haben.

Der Mann hatte insgesamt vier Schmuckgeschäfte in Wuppertal geführt, die vor kurzem geschlossen wurden. Seitdem werden sie von einem Insolvenzverwalter betreut. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Montag (19.03.2018) habe der Juwelier sich vor allem bei türkischen Mitbürgern hohe Kredite geholt, und ihnen im Gegenzug Geschäftsbeteiligungen, Gold oder hohe Zinsen für die Darlehen in Aussicht gestellt. Diese Kredite habe er aber nicht zurückgezahlt. Täglich meldeten sich mehr Geschädigte bei der Polizei. Türkischen Medienberichten zufolge soll der Wuppertaler Juwelier seine Kunden um mindestens fünf Millionen Euro geprellt haben. Der Insolvenzverwalter hatte am Mittwoch (21.03.2018) ehemaligen Kunden des Juweliers die Möglichkeit geboten, zur Reparatur abgegebene Uhren oder Schmucksachen einzusehen und abzuholen - sofern sie noch da waren. Viele Kunden kamen vergebens mit ihren Abholzetteln: Ihr Schmuck war weg. Der Insolvenzverwalter äußerte den Verdacht, dass der mutmaßliche Betrug von langer Hand vorbereitet worden sei. Sollte sich der Verdacht bestätigen, habe der Juwelier mit einem hohen Maß an krimineller Energie gehandelt.

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