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Gold als Krisenschutz

Wenn es an den Finanzmärkten unruhig wird, lohnt sich ein Blick auf das Gold. Als im Februar die Aktien­märkte nach unten gingen, war von einer entgegengesetzten Bewegung des Goldes nicht viel zu spüren.

Jetzt lässt die Währungskrise in der Türkei die Kurse fallen. Und wieder ist nicht zu beobachten, dass ein früheres Investment in Gold für Anleger die Verluste an den Aktienmärkten ausgleichen würde. Im Gegenteil: Wenige Anlageklassen haben ihren Eigentümern in diesem Jahr bislang so wenig Freude bereitet wie das glänzende Edelmetall. Theoretisch könnte eine Erklärung sein, dass Gold immer erst mit Verspätung auf solche Ereignisse reagiert, weil Anleger zunächst aus allen Anlagen rausgehen und erst danach das Gold als sogenannten sicheren Hafen suchen. Eine ande­re Erklärung wäre, dass Gold nur bei wirklich großen Krisen reagiert und die Türkei-Krise eine solche nicht sei. Bei­des überzeugt aber nicht richtig. Das Gold steht wohl vielmehr einfach im Bann anderer Mächte: Analysten sprechen davon, Gold verhalte sich derzeit vor allem als „Hedge“ zum Dollar – es steige und falle stets entgegengesetzt zur amerikanischen Währung.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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