Kein Zahngold

Diamantbericht...Der Fall eines Münchener Kollegen, der von Betrügern um eine hohe Geldsumme mit gefälschtem Zahngold gebracht worden war, hat die Branche aufhorchen lassen. Zunächst ist es interessant, mit welchen gut durchdachten Geschichten die Täter das Vertrauen des Kollegen erschlichen. Auch wendeten sie die bekannte Methode des langsamen, aber stetigen „Anfütterns“ an: Erst einmal kleine Mengen bringen und dann immer größere. Zum Glück wurde der Kollege noch rechtzeitig von seiner Schmelze gewarnt, dass der gesamte Ankauf nur Dentalstahl sei. Dabei hatte dieser es im Vorfeld gründlich mit einer entsprechenden Prüfsäure getestet. Dumm nur, dass die Säure sich für Zahngoldlegierungen überhaupt nicht eignet. Von daher konnte sie nur ein falsches Ergebnis bringen. Was also tun? Gar kein Zahngold mehr ankaufen? Oder direkt zur Schmelze bringen? Beides ist nicht sehr charmant: Viele Händler betrachten den Ankauf als lukratives Zusatzgeschäft, und nicht jede Schmelze nimmt grammweise Alt- bzw. Zahngold an. Daher bleibt nur eine einzige Methode übrig: „Der Kauf eines Röntgengerätes ist der einzige Weg zur sicheren und objektiven Bestimmung des Goldanteils sowie auch der übrigen Metalle.“ Sicher, das Gerät ist mit einem Preis von gut 16.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Doch wer ernsthaft im Bereich Zahngold unterwegs ist, sollte diese Investition nicht scheuen: Sie gibt einem nicht nur absolute Gewissheit über das, was man ankauft, sondern gibt auch dem Kunden das gute Gefühl, bei einem seriösen Ankäufer gelandet zu sein. Das zahlt sich langfristig aus – mit Sicherheit.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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