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Keine Geduld mehr

Diamantbericht...Thomas Sabo geht unter die Tupperwaren- und Avonverkäufer: Statt Vertrieb beim versierten Fachhandel will der Mittelfranke ab diesem Herbst einen Direktvertrieb starten. „Exklusiv“ und „emotional“ soll es sein, das Einkaufserlebnis unter dem Motto „Thomas Sabo You & Friends“. Und wo vorher Plastikschüsseln ihren Besitzer wechselten, können in naher Zukunft dann auch „hochwertige Kollektionen“, die es nicht bei den Partnern gibt, in Augenschein genommen werden. Klar, dass das bei vielen alteingesessenen Kolleginnen und Kollegen Panik auslöst. Die Nerven liegen bei vielen Fachhändlern vor Ort blank. Droht ihnen das, was vor einigen Monaten bei NOMOS passierte? Will man ihnen den Umsatz wegnehmen? Nicht wenige haben sich bereits mit einem solchen Worst Case Szenario auseinandergesetzt. Der Trend ist klar: Sollte sich bei dem für den Sommer anberaumten Info-Treffen von Sabo keine klare Perspektive herausstellen, werden viele den Weg gehen, der auch bei NOMOS schon funktioniert hat: Sie werden Thomas Sabo komplett aus dem Sortiment nehmen. Und damit dafür sorgen, dass Sabo wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt und sich zur Abwechslung mal wieder um diejenigen Vertriebskanäle kümmert, die ihm seit Jahrzehnten die Stange halten. Das wäre doch eine durchaus überlegenswerte Sache, oder? Schließlich ist, das, was Sabo jetzt mit dem Fachhandel vorhat, eine faustdicke Sauerei. Auf ein solches Osterei können die Kolleginnen und Kollegen vor Ort gerne verzichten.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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