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No-Name oder Marken

Es lohnt sich einen Blick auf die Lebensmittel-Branche zu werfen: Dort treiben Einzelhändler die globalen Markenmultis Immer öfter vor sich her. Vor Monaten leistete sich Edeka einen spektakulären   Schlagabtausch mit Nestlé. In diesem Streit ging es darum,

bis zu 200 Produkte des Schweizer Konzerns für die 3000 Supermärkte in Inland zu besseren Konditionen zu beziehen. Der größte Nahrungsmittelhersteller der Welt knickte vor dem deutschen Platzhirsch nach Monaten ein - auch deshalb, weil sich Edeka zuvor mit anderen Händlern in Europa verbindet hatte, um den Druck auf den Hauslieferanten zu erhöhen. Kaufland zettelte aus ähnlichen Motiven den Streit mit Unilever an. lm Gegensatz zum Konkurrenten aus der Schweiz war der Hersteller von Knorr-Suppen oder Lipton Tea jedoch nicht bereit, die forschen Forderungen zu erfüllen. Die Antwort vom Kaufland kam prompt: Man listet das komplette Unilever-Sortiment aus. Viele Marken des britisch-niederländischen Konzerns hätten an Strahlkraft verloren und seien für Verbraucher austauschbar. Für Unilever, Nestlé & Co. ist der harsche Befund ein Schlag ins Kontor. Denn viele No-Name-Produkte sind zum qualitativ gleichwertigen Ersatz von Marken avanciert. Vielleicht wird das auch in unserer Branche passieren? Denken wir darüber nach.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien besinnliche Weihnachten

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

-DB-Herausgeber-

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