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Peripherie verliert

Diamantbericht...Diese Entwicklung sieht man am besten am Beispiel der Real-Supermärkte. Lange gab man zuversichtlich, die Real-Supermärkte wieder auf den Wachstumspfad zurückzuführen. Doch die Gesellschaft erwies sich als Dauerbaustelle. Jetzt soll Real verkauft oder abgewickelt werden. Denn die großen SB-Warenhäuser abseits der Innenstädte bekommen das veränderte Kun­denverhalten zu spüren. Immer weniger Menschen machen sich mit ihrem Auto auf den Weg zur „grünen Wiese“, um dort einen Großeinkauf zu tätigen. Die kleinen Supermarktformate und der Fachhandel in den Stadtzentren besitzen für viele Kunden mehr Attraktivität. Manche ordern lie­ber gleich im Netz. Dass die Peripherie generell als Standort an Bedeutung ver­liert, macht schon der jüngste Strategieschwenk von Ikea deutlich. Alle Expansionspläne für außerhalb gelegene Möbelhäuser wurden gestoppt. Stattdessen baut der Marktführer sein Internetgeschäft aus und drängt in die Innenstädte. Die Option, bei Real das vielversprechende Markthallen-Konzept in größerem Stil auszurollen, wurde als zu teuer verworfen. Der Fachhandel sollte die guten Standorte in der Innenstadt gut nutzen. Die Innenstädte gewinnen, Peripherie verliert.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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