Traurig

Diamantbericht...Die USA machen es wieder einmal vor: Vor ein paar Tagen hat der Verband Jewelers of America eine landesweite Marketingkampagne angekündigt. Diesmal steht der Online-Bereich mit einer gezielten Ansprache der Social Media-Nutzer im Mittelpunkt. „Allen Beteiligten der Branche“ sollen die Imagemaßnahmen nützen und man will mit modernen Analysewerkzeugen sogar den Effekt der breit angelegten Aktion im Nachgang messen. Nicht weniger als elf Organisationen beteiligen sich mit vier- bis fünfstelligen Beträgen. Und was tut sich in Deutschland? Hier befinden sich die Verbände scheinbar im ewigen Dornröschenschlaf: Keine Initiativen, keine Konzepte, keine Ideen – und offensichtlich auch gar kein Interesse an solchen kreativen Maßnahmen, die Hersteller, Großhändler und natürlich den Fachhandel vom Juwelier über den Goldschmied bis hin zum Uhrmacher, nach vorne bringen könnten. Das ist nicht nur traurig, sondern wirft auch die Frage auf, wozu die Verbände dann eigentlich noch gut sind? Schließlich finanzieren sie sich durch die hart erwirtschafteten Beiträge ihrer Mitglieder. Und die dürfen zu diesem Thema doch etwas mehr erwarten als bloße Sonntagsreden.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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