Buchwald Jewelry Lounge/Frankfurt

Genau zwei Jahre ist es her, dass Angela Buchwald, unter die Einzelhändler ging: Am 7. November 2013 eröffnete sie an der Hochstraße 39 in Frankfurt a. M. die Buchwald Jewelry Lounge. Gemeinsam mit ihrer Lounge Crew wollte die Designerin – wie auf ihrer Website www.buchwald-germany.de auch jetzt noch zu lesen ist – „den eigenen Schmuck ganz persönlich in entspannter und innenarchitektonisch beeindruckender Kulisse präsentieren“.

Warum sie als Lieferantin nun plötzlich auch an Endverbraucher verkaufen wolle, begründete sie mit der Geschichte ihrer Firma. Sie knüpfe mit der Eröffnung exakt im 100. Jahr seit der Gründung des Uhren- und Juweliergeschäfts Buchwald lediglich an die Einzelhandelstradition des Unternehmens an. Gelungen ist ihr das nicht! Der Totalausverkauf („bis zu 50 Prozent auf alle Artikel wegen Geschäftsaufgabe“) kommt für Experten nicht überraschend, denn verkauft wurden dort die gleichen Produkte, die zuvor über den Fachhandel gingen. Offenbar war ihr nicht klar, dass sie mit der Geschäftseröffnung ihren guten Ruf aufs Spiel setzte. So ist dieser Fall ein lehrreiches Beispiel dafür, was zwangsläufig passiert, wenn Lieferanten als Fachhändler agieren: Man verdirbt die Preise, vergrault seine eigentlichen Kunden und gräbt nicht anderen das Wasser ab, sondern nur sich selbst. Ein guter Rat zum Schluss: Lieferanten sollten es sich zweimal überlegen, ob sie diesen Weg gehen wollen, denn er führt direkt in die Pleite. Schuster bleib bei deinen Leisten.

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