- Kategorie: Am Fachhandel vorbei
- Aufrufe: 291
Kommt QVC aus der Insolvenz heraus?
Die QVC Group könnte bereits im Juni aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hervorgehen, dank der Vorbereitungen, die sie vor der Beantragung des Insolvenzschutzes in der vergangenen Woche getroffen hat –
Diamantbericht...Die QVC Group könnte bereits im Juni aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hervorgehen, dank der Vorbereitungen, die sie vor der Beantragung des Insolvenzschutzes in der vergangenen Woche getroffen hat – und im Vergleich zu anderen Einzelhändlern, die ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 eingeleitet haben, verläuft die Insolvenz bei QVC laut einem Experten auf diesem Gebiet ganz anders.
„Sie haben schon vor der Einreichung des Antrags jede Menge Vorarbeit geleistet“, sagt Erin Edelman, die den Bereich Restrukturierung, Insolvenz und Konkurs bei der nationalen Anwaltskanzlei Armstrong Teasdale leitet. „Vom ersten Tag an hatten sie eine Restrukturierungsvereinbarung, über die die Parteien und die wichtigsten Beteiligten acht Monate lang verhandelt hatten. Sie sind wirklich bestrebt, das Insolvenzverfahren zu beschleunigen und da wieder herauszukommen.“
Die QVC Group – die Muttergesellschaft der Homeshopping-Sender QVC und HSN – erklärte bei der Einreichung, sie hoffe, innerhalb von 90 Tagen aus der Insolvenz herauszukommen. Bei ihrem ersten Auftritt vor dem Insolvenzgericht am 17. April genehmigte der Richter Alfredo R. Perez eine Anhörung am 26. Mai zur Bestätigung des Sanierungsplans von QVC und der kombinierten Offenlegungserklärung.
Mit der Zustimmung des Richters bei der Anhörung am 26. Mai „könnte der (Sanierungs-)Plan bestätigt werden und dann am 8. Juni in Kraft treten“, so Edelman. Sobald QVC die im Plan festgelegten Bedingungen erfüllt hat, sollte das Unternehmen kurz darauf aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten können.
Gemäß der Vereinbarung zur Unterstützung der Restrukturierung würde die Hauptschuld von QVC von rund 6,6 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) auf 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) reduziert werden. Das Unternehmen gab an, zum 31. Dezember 2025 über mehr als 1 Milliarde US-Dollar an inländischen Barmitteln und Barmitteläquivalenten zu verfügen.

