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Ein Jahrhundert in Rom

Diamantbericht...Inmitten der aristokratischen Atmosphäre der Altstadt Roms würdigt Buccellati das hundertjährige Bestehen seiner Boutique in der Hauptstadt mit einer einzigartigen Ausstellung, die symbolträchtige Momente seiner künstlerischen und kreativen Reise nachzeichnet.Die Ausstellung würdigt das Erbe der Boutique in der Via dei Condotti und erzählt gleichzeitig die Geschichten hinter den Juwelen, die diese Epoche prägten.

Zu den ausgestellten Stücken gehören ein Prinzessinnen-Tiara aus Diamanten und Smaragden entworfen von Mario Buccellati im Jahr 1925, a Bergkristallkette Anfang der 1920er Jahre von Gabriele D'Annunzio für Eleonora Duse in Auftrag gegeben, eine Rubin- und Diamant-Sets unterzeichnet von Federico Buccellati im Jahr 1976 und dieMusone-Ring aus den 1980er Jahren, entworfen von Gianmaria. Abgerundet wird der Museumsrundgang durch die berühmte Magnolienbrosche, eine exklusive Neuinterpretation von Andrea Buccellati mit einem zeitgenössischen Blick auf die Flora, die das Haus schon immer inspiriert hat.

An der Eröffnungszeremonie nahmen Maria Cristina Buccellati, Leiterin der globalen Kommunikation, und Filippo Buccellati, verantwortlich für die asiatischen Märkte, sowie CEO Nicolas Luchsinger teil: „Wir sind zutiefst stolz, dieses Jubiläum zu feiern“, erklärte Luchsinger: „Die römische Boutique ist nicht nur eine Verkaufsstelle, sondern ein Symbol unserer Identität in der Ewigen Stadt.“

Die 1925 im Herzen der Hauptstadt in der Via dei Condotti gegründete römische Boutique galt nie als einfaches Geschäft, sondern vielmehr als Ort der Kunst. Im Laufe der Jahre hat sie ihr historisches Schild und ihren „barocken“ Stil bewahrt, der sich durch elegante goldene Verzierungen auszeichnet, die an die typischen Verzierungen der Buccellati-Kreationen erinnern.

Zum 100-jährigen Jubiläum wurde die Magnolia-Brosche neu gestaltet. In dieser Rom gewidmeten Version zeigt sie anstelle der farbigen Stempel der in London präsentierten Versionen einen Diamanten – ein Symbol der Ewigkeit. Die naturalistische Inspiration blieb für Buccellati stets erhalten: Blumenmotive, organische Formen und Bezüge zu Landschaften und Zeit bleiben prägende Merkmale.

Das Ausstellungsdesign verfolgt einen doppelten Zweck: Einerseits würdigt es das historische Geschäft und den Wert des römischen Hauptsitzes, andererseits unterstreicht es die Verbundenheit zwischen den Generationen von Familienmitgliedern, die den modernen Stil der Marke mitgeprägt haben.

Während die römische Ausstellung die Beziehung zwischen Kunst, Handwerk und Erinnerung erzählen möchte, sollte man bedenken, dass Buccellati bereits Gegenstand großer Retrospektiven war. So zum Beispiel die Ausstellung mit dem Titel Der Prinz der Goldschmiede. Die Klassiker neu entdecken, die 2024 in Venedig stattfand, erkundete das Erbe des Hauses anhand von vier thematischen Abschnitten – von Familiengenerationen bis hin zu ikonischen Objekten –, die vom Balich Wonder Studio mit der Kuratorin Alba Cappellieri gestaltet wurden.

In einem globalen Kontext, in dem Marken zunehmend starke kulturelle Wurzeln benötigen, tragen diese Ausstellungsprojekte dazu bei, die Geschichte und Identität eines Schmuckhauses greifbar zu machen. An einem symbolträchtigen Ort wie Rom lädt Buccellati das Publikum zu einer Reise durch Erinnerungen und Schönheit ein und zeigt, dass jedes Schmuckstück nicht nur ein kostbares Objekt ist, sondern eine Geschichte, die man tragen kann.

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