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Hloschek startet

Diamantbericht...Umzug auf der Zielgeraden: Die Gold- und Platinschmiede Hloschek/42651 Solingen übernimmt das Ladenlokal von Juwelier Reichwein. Eigentümerin ist seit einem Jahr die Stadt, die möglichen Clan-Mitgliedern beim Kauf zuvorkommen wollte. Jetzt ist klar, wann Hloschek am neuen Standort eröffnet.

Die Kunden werden sich schnell zurechtfinden. Zwar ist der Betrieb von Andrea Hloschek innerhalb der Innenstadt umgezogen. Die Gestaltung des neuen Ladenlokals soll aber dafür sorgen, dass die Umgewöhnung nicht allzu schwerfällt.

Die Gold- und Platinschmiede Hloschek zieht an die Ecke Ohliger Tor/Kölner Straße. Dort tritt der Familienbetrieb in die Fußstapfen von Juwelier Reichwein. Wie berichtet, übernimmt Andrea Hloschek mit ihrem Team das Ladenlokal.

Nach Verzögerungen während der Renovierung geht es eine Woche später als vorgesehen los: Am Dienstag, 21. Januar, öffnet die Gold- und Platinschmiede um 10 Uhr erstmals am neuen Standort. Das Mitte der 1970er-Jahre gegründete Unternehmen war zuvor fast 40 Jahre am Breidbacher Tor zuhause.

Innenstandhändlerin Hloschek begründet den örtlichen Wechsel – wenige Gehminuten vom alten Standort entfernt – auch mit der Stärkung der Innenstadt. Es sei gut, wenn sich die starken Geschäfte der City mehr um einen Kern konzentrieren.

Auch die Stadt sieht die herausragende Bedeutung des Standorts für die Innenstadtentwicklung: Über die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG ist sie Vermieterin für Hloschek und die Schmiede.

Die Stadt hatte das Gebäude sowie das ehemalige Café Kersting gekauft. Es gehört ihr seit dem 1. Januar 2024. Wie berichtet, hatten sich auch Personen aus dem direkten und indirekten Umfeld von Großfamilien für die Immobilie interessiert. Die Stadt schlug zu, um an zentraler Stelle mitgestalten zu können. Im alten Café ist eine Anlaufstelle von Polizei und Ordnungsamt etabliert worden.

Und gleich nebenan eröffnen nun Hloschek und ihr Team. Sie freuen sich auf den neuen Standort. Mira Augustin etwa berichtet, es sei spürbar, dass in diesem Bereich der Innenstadt noch Laufkundschaft vorhanden sei. Ein entscheidendes Kriterium − nicht erst ein Betrieb in der City hatte seinen Weggang mit mangelnder Frequenz begründet.

Das ist gegenüber dem Hofgarten noch anders. Einige Änderungen im Erscheinungsbild wird es dann aber doch geben. Im Familienbetrieb schwärmen sie von der deutlich größeren Fensterfront: Das macht den Verkaufsbereich deutlich heller als früher. Und: Die Gold- und Platinschmiede ist jetzt auch barrierefrei zu erreichen.

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