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Goldschmiede Bollmann/38642 Goslar
Diamantbericht...Kürzlich stellte die Stadt Goslar in den Räumen der Goldschmiede Bollmann/38642 Goslar den neuen Ring für den Musikpreis der Stadt Goslar „Der Goldene Ton“ vor, der künftig an herausragende Musikerinnen und Musiker verliehen wird. Erster Preisträger ist am 1. November der Musiker und Autor Sven Regener. Das Herzstück des neuen Preises ist ein 585er-Goldring mit schwarzem Onyx, entworfen und gefertigt von der Goslarer Goldschmiede Bollmann in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar. Der Ring vereint drei starke Symbole: Einen Notenschlüssel als Zeichen für musikalischen Ausdruck, ein Kleeblatt als Hinweis auf den Verleihungsort Hahnenklee – beides ausdrückliche Wünsche von Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner – sowie die Fibonacci-Spirale, die für Harmonie und das Streben nach Perfektion steht. Letzteres war eine Idee von Lukas Banas, zuständig für Kulturkommunikation, -öffentlichkeitsarbeit und Mediendesign bei der Stadt Goslar. „Aber ist die Gestaltung auch umsetzbar“, war die gemeinsame Frage, der am Entwicklungsprozess Beteiligten bei der Stadt Goslar. Der einzige Goslarer Goldschmiedemeister hat sich der Umsetzung angenommen und die Gravur in feinstem Gold ausgeführt, wodurch sich ein ausdrucksstarker Kontrast zum tiefschwarzen Onyx ergibt und auch die Farben der Stadt Goslar widergespiegelt werden. Bollmanns Idee der viereckigen Fassung des Steins unterstreicht den klaren, modernen Charakter des Rings. Für Sven Regener wurde das Schmuckstück individuell angepasst: Mit einem Gewicht von insgesamt rund 17 Gramm ist es eine Maßanfertigung, die Eleganz, Symbolkraft und handwerkliche Präzision vereint. Goldschmiedemeister Bernd Bollmann betonte bei der Vorstellung: „Jeder Ring wird ein Unikat – so einzigartig wie die ausgezeichneten Künstler selbst. Die untere Verjüngung des Ringes, aber auch der leichte Bogen im Gold unter dem Stein, werden für einen angenehmen Tragekomfort sorgen.“ Das Ehepaar Bernd und Urszula Bollmann würdigte zudem die enge und kreative Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar. „Schmuck ist immer auch Emotion“, ist sich Urszula sicher, „die Zusammenarbeit meines Mannes mit Lukas Banas hat beiden viel Freude gemacht – es war ein exzellenter Prozess und eine Teamleistung von Beginn an.“
Der neue Preis tritt an die Stelle des bisherigen Paul-Lincke-Rings, der aufgrund der problematischen Haltung seines Namensgebers in der NS-Zeit nicht weitergeführt werden konnte. „Diesem Schritt ging ein langer, aber konstruktiver Beteiligungsprozess voraus“, betonte Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner. Immer wieder sei dabei die Frage aufgeworfen worden, warum die Prüfung, ob Lincke noch ein würdiger Namensgeber für den Musikpreis sei, erst jetzt erfolgt sei. Auch der designierte Preisträger Sven Regener hatte diese Überprüfung angeregt. „Die Erinnerungskultur hat heute einen anderen Stellenwert“, so Schwerdtner.Mit dem „Goldenen Ton“ setzt die Stadt nun ein zeitgemäßes Zeichen, das künstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung verbindet. Schwerdtner erklärte weiter: „Der ‚Goldene Ton‘ steht nicht nur für musikalische Qualität, sondern auch für den guten Ton im gesellschaftlichen Miteinander – eine Haltung, die wir mit diesem Preis würdigen möchten. Zugleich standen und stehen bei dieser Auszeichnung stets die Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger im Mittelpunkt.“

