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Künstliche Intelligenz soll helfen
Diamantbericht... Gübelin Gem Lab ist eine Partnerschaft mit dem Swiss Center for Electronics and Microtechnology (CSEM) eingegangen, um künstliche Intelligenz bei der Edelsteinanalyse anzuwenden. Die Bestimmung der Authentizität und des Herkunftslandes eines Edelsteins hängt derzeit stark vom menschlichen Urteilsvermögen ab, teilte Gübelin am 30. September 2020 mit. Durch die Zusammenarbeit mit dem CSEM wird das Schweizer Labor maschinelles Lernen einsetzen, um die Zuverlässigkeit der Dateninterpretation zu erhöhen, menschliche Fehler zu reduzieren und Zeit zu sparen. "Der Hauptvorteil des Einsatzes von maschinellen Lernmethoden in der Gemmologie besteht darin, die Konsistenz der Ergebnisse des Edelsteinlabors zu erhöhen und das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Branche in ihre Edelsteine und Schmuckstücke zu steigern, während gleichzeitig die Skalierbarkeit der Edelsteinprüfungsdienste ermöglicht wird", so Daniel Nyfeler, Gübelins Geschäftsführer. Im Rahmen des Projekts werden Algorithmen entwickelt, die darauf ausgelegt sind, Standardmerkmale von Edelsteinen zu bewerten. Dabei werden Daten von Zehntausenden von Edelsteinen verwendet, die Kunden Gübelin seit den 1970er Jahren zur Prüfung vorgelegt haben, sowie Daten aus der 27.000 Steine umfassenden Sammlung von Referenzedelsteinen des Labors. Die Organisationen haben von der Schweizer Regierung finanzielle Unterstützung für das Projekt erhalten. Der Schritt folgt auf die Zusammenarbeit des Gemmological Institute of America mit IBM, das versucht, mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Reinheit von Diamanten zu bewerten.

