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US-Einzelhandelsumsatz
Diamantbericht...Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im April aufgrund von Urlaubsreisen, Lohnerhöhungen und höheren Steuererstattungen gestiegen.
Die Einnahmen stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,9 %, gegenüber einem Anstieg von 1,4 % im März, wie das US Census Bureau mitteilte. Im April stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 6 %.
"Die Einzelhandelsumsätze im April sind ermutigend, weil sie zeigen, dass die Verbraucher die höheren Preise gut verkraften und widerstandsfähig bleiben", erklärte der Chefökonom der National Retail Federation (NRF), Jack Kleinhenz. "Die Umsätze profitierten von den Ausgaben für Ostern und Pessach sowie von den Steuerrückzahlungen, die sich durch pandemiebedingte Probleme beim Internal Revenue Service [IRS] verzögert haben, aber ebenfalls höher als üblich ausfallen."
Der sprunghafte Anstieg der Ausgaben kommt trotz verschiedener Herausforderungen, die die Einzelhandelsbranche betreffen, so die NRF.
"Die Einzelhandelsumsätze im April zeigen, dass die Verbraucher trotz anhaltender Inflation, Lieferkettenbeschränkungen, Marktvolatilität und globaler Unruhen stark sind und bereit sind, Geld auszugeben", sagte NRF-CEO Matthew Shay. "Die Einzelhandelsunternehmen sehen sich auch mit gestiegenen Kosten wie höheren Energierechnungen und Mieten sowie den Kosten für Waren, Transport und Löhne konfrontiert."
Im April stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr in sechs der neun Kategorien, die das US Census Bureau beobachtet. Das Segment Bekleidung und Accessoires - zu dem auch Schmuck gehört - verzeichnete mit einem Plus von 11 % das zweithöchste Wachstum. Die Umsätze in dieser Kategorie stiegen gegenüber März um 0,8 %. Die Online-Verkäufe über alle Produkte hinweg stiegen im Jahresvergleich um 11 % und im Vergleich zum Vormonat um 2,1 %.
"Hohe Benzinpreise, steigende Zinssätze und Preisdruck auf breiter Front wirken sich weiterhin negativ auf die Ausgaben aus, aber Lohn- und Beschäftigungszuwächse gleichen dies durch einen Rückenwind aus, der für ein moderates, aber stabiles Ausgabenwachstum in der Zukunft sprechen sollte", fügte Kleinhenz hinzu.

