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Die Steuererhöhung hilft
Diamantbericht...Indien hat den Satz der Waren- und Dienstleistungssteuer (GST) auf geschliffene Diamanten erhöht - ein Schritt, der, vielleicht überraschend, von der Branche positiv aufgenommen wurde.
Die Abgabe für diese Kategorie ist von 0,25 % auf 1,5 % gestiegen, wie der indische Gem & Jewellery Export Promotion Council (GJEPC) mitteilte. Die Organisation erklärte, dass dies für die Branche von Vorteil sei, da die Unternehmen dadurch ihre Steuern zurückfordern und ihre Gesamtsteuerlast senken könnten.
Der GJEPC hatte die Regierung aufgefordert, die GST-Sätze wegen der Probleme im Zusammenhang mit der Vorsteuergutschrift (ITC) zu "rationalisieren".
Unternehmen müssen die GST entrichten, wenn sie "Vorleistungen" für die Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit erwerben, z. B. "Lohnarbeit" (Auslagerung von Fertigungsaufgaben) und Klassifizierungsdienstleistungen. Die GST-Sätze für diese Leistungen betragen 1,5 % bzw. 18 %. Wenn sie diese Steuern zahlen müssen, sammeln sie auf ihren Konten bei der Regierung ITC an. Sie können diese jedoch verringern, indem sie Verkäufe tätigen und ihren Kunden die GST in Rechnung stellen, die sie dann von ihrer Steuerschuld abziehen.
Die GST von 0,25 % auf Verkäufe von geschliffenen Diamanten war jedoch so niedrig, dass sie nicht in der Lage war, die von den Herstellern angesammelte internationale Handelssteuer erheblich zu reduzieren. Der höhere Satz werde es den Unternehmen erleichtern, ihre Rechnungen zu senken, erklärte der GJEPC. Die Diamantenindustrie hat insgesamt mehr als 6 Mrd. INR (72 Mio. €) an ITC angehäuft, also Geld, das für den Handel unbrauchbar ist.
"Die Erhöhung des GST-Satzes auf geschliffene und polierte Diamanten wird nicht nur die weitere Anhäufung von ITC verhindern, sondern auch dazu beitragen, blockiertes Betriebskapital freizusetzen und das Wachstum der Branche anzukurbeln", sagte der Vorsitzende des GJEPC, Colin Shah.

