Inflationsängste

Die Inflationsraten dürften dieses Jahr luftige Höhen erreichen. Die Verbraucher Preise im März geben einen Vorgeschmack. 1,7 Prozent erreichte die Inflationsrate in Deutschland nach nationaler Berechnungsweise, nach europäischer sogar 2 Prozent. Diese Zahl ist auch deshalb bemerkenswert, weil die EZB für den Euroraum insgesamt eine Inflation von mittelfristig unter, aber nahe 2 Prozent anstrebt. Für Deutschland dürfte dieser Wert in einzelnen Monaten deutlich überschritten werden. Für April und Juli rechnen Fachleute noch mal mit einem Schub, zum Jahresende könnte die Inflation dann bei 3 Prozent liegen. Ob und wann die EZB da eingreifen wird, hängt 'maßgeblich davon ab, ob es bei einem vorübergehenden Anstieg der Verbraucherpreise durch Corona-Sondereffekte wie die '. Erholung des Ölpreises bleibt. Oder ob daraus ein inflationärer Prozess mit einer Spirale aus höheren Löhnen und Preisen entsteht. Der schwache Arbeitsmarkt und die krisenbedingte Produktionslücke dürften die Preisentwicklung sicherlich dämpfen. Ob das so bleibt, muss sehr wachsam beobachtet werden.
Aber die Inflationsängste sind da und damit auch unsere Verkaufsargumente.

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