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Met Gala 2026

Diamantbericht...Die Tatsache, dass der Körper als Leinwand für Ausdruck und Geschichtenerzählen dienen kann, machte die Met Gala 2026 zu einem bemerkenswerten Ereignis, und der Schmuck zeigte, wie die Gäste – unter dem Motto „Fashion is Art“ – Diamanten, farbige Edelsteine und Gold einsetzten, um ihre fantasievollen Kreationen zur Geltung zu bringen.

Die Met Gala 2026 brachte beeindruckende 42 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) für das Costume Institute des Metropolitan Museum of Art ein. Zu dieser Rekordsumme gehörte eine Spende in Höhe von 10 Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) von den Ehrenvorsitzenden und Hauptsponsoren Jeff Bezos und Lauren Sánchez Bezos, deren Anwesenheit zwar umstritten war, aber dennoch noch mehr Blicke auf den roten Teppich lenkte.

Die jährliche Veranstaltung, die als die größte Nacht der Modewelt gilt, wurde als eine Mischung aus gelungenen Interpretationen des Themas und anderen angesehen, die nach Meinung einiger den künstlerischen Anspruch völlig verfehlten.

Zu den Must-See-Looks des Abends gehörte Co-Vorsitzende Beyoncé – die ihren ersten Met-Auftritt seit einem Jahrzehnt hatte –, die ein verziertes Skelettkleid von Olivier Rousteing zusammen mit einem diamantbesetzten Set von Chopard-Schmuck trug. Auch Ehemann Jay-Z präsentierte einen erstklassigen Look mit einer Brosche von Briony Raymond, die er wie eine Mischung aus Krawatte und Ascot trug.

Auch die Mitglieder des Gastgeberkomitees Sabrina Carpenter, Zoë Kravitz und Teyana Taylor gehörten zu den Highlights auf dem roten Teppich. Carpenter trug ein schwarzes Neckholder-Kleid von Dior, das aus Filmstreifen aus Audrey Hepburns Film „Sabrina“ von 1954 gefertigt war. Als Accessoires wählte sie Schmuck von Chopard, darunter eine Halskette aus 18 Karat Weißgold mit 54,84 Karat Diamanten und eine Halskette aus 18 Karat Weißgold mit 48,15 Karat Diamanten, die an ihrem Kleid herabhingen (alle aus der Haute Joaillerie-Kollektion), sowie einen Ring aus 18 Karat Weißgold und Diamanten aus der Ice Cube-Kollektion.

Kravitz, deren berühmt-berüchtigter Verlobungsring den größten Teil des Abends auffällig vor Blicken verborgen blieb, trug maßgefertigte „Cry Baby“-Ohrringe mit Diamanten im Smaragd- und Tropfenschliff (14,77 Karat) sowie einen Ring aus Jessica McCormacks neuer „Medallions“-Kollektion. Und Taylor sah in ihrem silbernen, mit Fransen verzierten Tom-Ford-Kleid und dem dazu passenden Kopfschmuck mit Fransen aus wie eine wandelnde Skulptur.

Zu den bestgekleideten Gästen zählte Emma Chamberlain, deren handbemaltes Mugler-Kleid und Chopard-Schmuck sie zur Favoritin der Modekritiker machten. Janelle Monáe untermauerte ihren Ruf als atemberaubende Diva mit ihrem Christian-Siriano-Kleid in Moosgrün und Elektronik-Elementen, ergänzt durch einen „Rainbow K“-Ring. Und Sarah Paulson sorgte mit ihrer Dollar-Scheine-Maske, ihrem maßgeschneiderten grauen Kleid von Matières Fécales und ihrem Boucheron-Schmuck für Aufsehen.

Besonderer Applaus gilt der milliardenschweren Philanthropin und Stilikone Sudha Reddy, die ein „Tree of Life“-Kleid von Manish Malhotra trug, das ihre Herkunft und Kultur widerspiegelte – und dessen Herstellung 3.459 Stunden und 90 Handwerker erforderte.

Zu ihrem Schmuck gehörten Stücke aus Reddys persönlicher Sammlung, deren Herzstück der beeindruckende, 550 Karat, tiefviolettblaue „Queen of Merelani“-Tanzanit bildete. Ergänzt wurde das Ensemble durch einen Ring mit einem 23-Karat gelben Diamanten sowie einen Ring mit einem 30-Karat-Polki-Diamanten im Rosenschliff.

In einer Erklärung sagte Reddy, sie sei stolz darauf, indische Handwerkskunst ins internationale Rampenlicht zu rücken.

„Hyderabad ist meine Grundlage, und dieses Ensemble ist eine Übersetzung dieser kulturellen Identität in eine Sprache, die sowohl global als auch zutiefst persönlich ist. Für mich ist Kostümkunst mehr als nur ein Thema; sie ist eine Designsprache, in der Couture zu einem Gefäß für Erinnerung und Erbe wird“, sagte Reddy. „Indische Handwerkskunst ist kein Erbe, das auf die Geschichte beschränkt ist – sie ist eine lebendige, atmende Kunstform. Die Zusammenarbeit mit Manish Malhotra, um diese Vision auf die globale Bühne zu bringen, war eine tiefgreifende Reise des Geschichtenerzählens.“

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