• Kategorie: Marketing
  • Aufrufe: 68

Pandora will die Nachfrage ankurbeln

Diamantbericht...Pandora plant die Umsetzung einer neuen Strategie, um die Nachfrage anzukurbeln und Kosten zu senken, indem es sich auf unverwechselbarere, kulturell relevante Kollektionen sowie Schmuck aus verschiedenen Materialien konzentriert.

„Pandora beginnt seine nächste strategische Weiterentwicklung“, teilte das Unternehmen mit. „Dazu gehören eine stärkere Fokussierung auf das Design als entscheidender Faktor für die Attraktivität, die Weiterentwicklung des Marketingmodells mit stärkerer lokaler Relevanz sowie die Anpassung der Wachstumsmotoren an die jeweiligen Märkte.“

Der dänische Schmuckhersteller werde zudem bis Ende 2028 einen Großteil seines Silber- und Goldangebots durch Platin oder Plattierungen ersetzen, um Kosten zu sparen und seine Produktpalette auf verschiedene Einkommensklassen auszurichten, erklärte das Unternehmen. Nach vollständiger Umsetzung dieser Umstellung werde das Unternehmen etwa 80 % seiner Waren durch kostengünstigere Alternativen ersetzt haben.

„Das bedeutet, dass das gesamte Rohstoffrisiko im Vergleich zu einer reinen Silberproduktion deutlich geringer ausfällt, und bei den aktuellen Spotpreisen wird das absolute Rohstoffrisiko wieder auf das Niveau sinken, das vor dem deutlichen Anstieg der Rohstoffpreise vor einigen Jahren herrschte“, erklärte Pandora. „Pandora geht davon aus, dass diese Maßnahmen im Laufe der Zeit die Kundenbasis erweitern und die Bindung an die Marke vertiefen und damit ein stärkeres flächenbereinigtes Wachstum bewirken werden.

Im ersten Quartal sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 7,11 Mrd. DKK (92,4 Mio. Euro). Auf organischer Basis – einer Kennzahl, die mit dem Umsatz in vergleichbaren Filialen vergleichbar ist – stieg er jedoch um 2 %, was ausschließlich auf den Ausbau des Filialnetzes zurückzuführen ist. Insgesamt blieb das flächenbereinigte Ergebnis unverändert. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sank das flächenbereinigte Ergebnis um 2 %, da die anhaltende Schwäche in Italien und Großbritannien die solide Nachfrage in Spanien, Polen und Portugal überwog. In Nordamerika ging das flächenbereinigte Ergebnis ebenfalls um 2 % zurück.

„Das Geschäft wurde durch geringere Kundenfrequenz in den Filialen beeinträchtigt, was die schwächere Verbraucherstimmung widerspiegelte“, erklärte das Unternehmen.

Gleichzeitig stieg der flächenbereinigte Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum um 12 % und in Lateinamerika um 6 %.

Der Gewinn für das am 31. März endende Quartal sank um 14 % auf 942 Millionen DKK (122 Millionen Euro).

Bislang sei der Umsatz im zweiten Quartal auf vergleichbarer Basis unverändert geblieben, fügte Pandora hinzu.

ankauf3