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Richemont bleibt unabhängig

Seit Jahren wird darüber spekuliert, dass der französische Luxusgüterkonzern LVMH eines Tages den Schweizer Rivalen Richemont übernehmen könnte. Zuletzt fauchten solche Gerüchte im Februar·dieses Jahres auf. Daher sah sich Johann Rupert, der beherrschende Aktionär von Richemont, am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten mit der Frage konfrontiert, ob ihn der LVMH-Mehrheitseigner Bernard Arnault bezüglich einer möglichen Übernahme. kontaktiert habe. In dieser Sache habe es keine direkte Annäherung von Arnault gegeben, sagte Rupert: "Wir respektieren unsere jeweilige Unabhängigkeit." Richemont stehe nicht zum Verkauf und, habe sich vor zwei Jahren auch gegen den propagierten Schulterschluss mit dem Konkurrenten Kering ausgesprochen. "Wir wissen; was wir haben", sagte Rupert mit Blick auf die Wachstumschancen der eigenen Schmuck- und Uhrenmarken wie 'Cartier, Van Cleef & Arpels, Vacheron Constantin, IWC und. Jaeger-LeCoultre. Tatsächlich laufen die Geschäfte sehr gut. Im Geschäftsjahr 2022/23, das am 31. März endete, hat Richemont den Umsatz bereinigt um Wechselkurseffekte um 14 Prozent auf knapp 20 Milliarden Euro erhöht. Der Betriebsgewinn kletterte um 34 Prozent auf die Rekordhöhe von 5 Milliarden Euro.