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Nachwuchsförderung

Jürgen und Willi Köhler, Uhren Köhler/44879 Bochum und Helmuth Weber, Juwelier Weber/45894 Gelsenkirchen zeigen, dass es gemeinsam besser geht. Die Betriebe bilden zusammen aus. Gute Mitarbeiter, die eine fundierte und breit gefächerte Ausbildung absolviert haben, sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt. Eine gute Möglichkeit bietet die Zusammenarbeit einzelner Betriebe in der Ausbildung. Denn gerade jetzt, in der Corona-Krise, ist Ausbildung nicht einfach. Ein Beispiel für eine "Verbundausbildung" gibt es mitten im Ruhrgebiet: Juwelier Weber/45894 Gelsenkirchen und Uhren Köhler/44879 Bochum. Während sich Juwelier Weber auf Luxus-Armbanduhren bekannter Marken spezialisiert hat, liegt der Fokus bei Uhren Köhler auf Großuhren, die zum Teil weit über 100 oder sogar 200 Jahre alt sind.

Beide Firmen bieten somit jungen Auszubildenden die Möglichkeit, in beiden Betrieben mit ihren jeweiligen Schwerpunkten zu lernen und so ein viel breiter gefächertes Fachwissen zu erlangen. "Ab August haben wir zwei Ausbildungsplätze zu vergeben, wobei sich die Lehrzeit neben der Uhrmacherschule auf beide Betriebe und somit auf die Reparatur von Luxusarmbanduhren und auf alte Großuhren gleichermaßen verteilt", sagen die Uhrmachermeister Jürgen und Willi Köhler. Die Berufschancen für in dieser Form ausgebildete Uhrmacher seien sehr gut, denn die Nachfrage nach guten Fachleuten auf diesem Gebiet sei groß.

 

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