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US-Online-Ausgaben steigen
Diamantbericht...Laut Adobe Analytics stiegen die Ausgaben im Online-Handel in den USA in den ersten vier Monaten des Jahres um 7 % gegenüber dem Vorjahr, da die Kunden mehr Waren zu günstigeren Preisen kauften.
Die Online-Verkäufe beliefen sich zwischen dem 1. Januar und dem 30. April auf 331,6 Milliarden Dollar (307 Milliarden Euro), teilte Adobe mit. Das Prinzip "Jetzt kaufen, später bezahlen" hat ebenfalls zum Anstieg beigetragen, da es den Käufern ermöglicht, ihr Budget flexibler zu verwalten. In diesem Zeitraum trug diese Methode 25,9 Milliarden Dollar (24 Milliarden Euro) zum Online-Umsatz bei, 12 % mehr als im Vorjahr. Nach Angaben von Adobe war nicht der inflationsbedingte Preisanstieg ausschlaggebend für die Ausgaben, sondern die gestiegene Nachfrage.
Mehrere Kategorien verzeichneten ein Wachstum, darunter Elektronik, Bekleidung und Lebensmittel, so Adobe. In den ersten vier Monaten gaben die Verbraucher 61,8 Milliarden Dollar (57,2 Milliarden Euro) für Elektronik aus, 3,1 % mehr als im Vorjahr, während die Ausgaben für Bekleidung um 2,6 % auf 52,5 Milliarden Dollar (48,6 Milliarden Euro) stiegen. Lebensmittel stiegen um 16 % auf 38,8 Mrd. USD (35,9 Mrd. Euro).
Das Mobiltelefon ist dabei, den Desktop als bevorzugte Einkaufsmethode zu überholen, nachdem es diesen in der Weihnachtssaison 2023 erstmals überholt hatte. In den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die mobilen Einkäufe um 10 % auf 156,9 Mrd. US-Dollar (145,3 Mrd. Euro).
In der ersten Jahreshälfte 2024 wird der E-Commerce-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7 % steigen und die Marke von 500 Milliarden US-Dollar (463 Milliarden Euro) überschreiten, so die Prognose von Adobe.
"Die seit Monaten anhaltende Inflation hat dazu geführt, dass die Kunden in allen wichtigen E-Commerce-Kategorien billigere Waren kaufen", so der Datenanbieter. "Adobe hat festgestellt, dass der Anteil der billigsten Waren in allen Kategorien deutlich gestiegen ist."

