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Herbert-Hofmann-Preis 2026
Ela Bauer, Mira Kim und Zhipeng Wang verliehen. Die als „Oscar des künstlerischen Schmucks“ geltende Auszeichnung würdigt in diesem Jahr drei grundverschiedene Ansätze: Mira Kim kombinierte die traditionelle Mokume-Gane-Technik mit seltenen Guillochier-Gravuren zu einem filigranen Ring, während Zhipeng Wang durch die Verbindung von Gold mit Jade-Abfällen konventionelle Wertvorstellungen hinterfragte. Ela Bauer überzeugte die Jury mit einer organisch-anorganischen Brosche, die durch ihr Spiel mit Raum und Materialität besticht. Der seit 1959 bestehende Preis, getragen von der Danner-Stiftung, bleibt damit der wichtigste Wegweiser für zeitgenössischen Autorenschmuck.

