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Affair of the Necklace

Diamantbericht...Bei der kommenden Live-Versteigerung von königlichen und edlen Juwelen bei Sotheby's (am 11. November in Genf und am 25. Oktober online) bietet das Auktionshaus ein besonders seltenes und historisches Juwel aus dem 18. Jahrhundert an: ein Collier mit rund 300 Karat Diamanten, das einst der französischen Königin Marie Antoinette gehörte. Das Stück, das zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder öffentlich gezeigt wird, soll 1,8 bis 2,8 Millionen Dollar (1,6 bis 2,5 Millionen Euro) einbringen.

Abgesehen von seiner offensichtlichen Schönheit soll dieses Juwel mit einem besonders bemerkenswerten historischen Ereignis in Verbindung stehen, nämlich der berüchtigten “Affair of the Necklace” (Halsketten-Affäre) - dem Skandal, der die französische Monarchie erschütterte und eine Rolle beim Sturz von Marie Antoinette spielte. Bei der Affäre ging es um ein Diamantencollier, das ursprünglich für die Mätresse von Ludwig XV. in Auftrag gegeben worden war, später aber durch einen Betrug mit der Königin in Verbindung gebracht wurde. Das Collier wurde zu einem Symbol für die Ausschweifungen der Monarchie und schürte die öffentliche Empörung gegen Marie Antoinette, was zur Französischen Revolution beitrug.

Es wird angenommen, dass die Diamanten in diesem Schmuckstück von dem berühmten Collier stammen, das im Mittelpunkt dieses Skandals stand. Dieses Schmuckstück wurde im Jahrzehnt vor der Revolution angefertigt und schmückte wahrscheinlich Könige oder Aristokraten, denn sein opulentes Design spiegelt die Pracht jener Zeit wider. Seine Verbindung zu einem so entscheidenden Moment der Geschichte macht es zu einem noch bedeutenderen Schatz.

„Dieses seltene und bedeutende Diamantjuwel ist ein erhabenes Überbleibsel des opulenten Hoflebens der georgischen Ära, das sich durch unvergleichlichen Prunk und Glanz auszeichnete; es ist wohl eines der prächtigsten und intaktesten georgischen Juwelen in Privatbesitz“, so Andres White Correal, Vorsitzender von Sotheby's für Juwelen in Europa und im Nahen Osten und Leiter der Abteilung für Edelsteinschmuck, in einer Erklärung. „Im Vergleich zu anderen erhaltenen kaiserlichen und königlichen Juwelen aus der gleichen Zeit steht dieses Collier weit über diesen Beispielen; es ist ein Vermögen in Diamanten und auch eine Meisterklasse in exquisitem Design, Verarbeitung und technischer Innovation für diese Zeit. Das Schmuckstück ist heute noch genauso aktuell, verführerisch und ansprechend wie zu seiner Entstehungszeit vor über zwei Jahrhunderten. Es ist das Nonplusultra des Schmuckdesigns des 18. Jahrhunderts.

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