- Kategorie: Einbrüche
- Aufrufe: 1884
Dilan/31224 Peine
Das dritte Mal in diesem Monat: Das Juwelier-Geschäft Dilan/31224 Peine in der Schützenstraße ist in der Nacht zu Freitag, 18.05.2018, erneut Opfer von unbekannten Einbrechern geworden. Sie hatten mehrfach versucht, das Schaufenster mit einem Gullydeckel einzuwerfen – doch diesmal war der Inhaber vorbereitet. Gegen 2.35 Uhr haben zwei Unbekannte einen vor dem Geschäft eingelassenen Gullydeckel aus dem Schacht gehoben und ihn mehrfach in die Fensterscheibe des Juweliers geworfen – doch diesmal ohne Erfolg. „Wir haben das Glas erst vor zwei Tagen erneuert“, schildert Inhaber Ali Ihsan Yildirim, dessen Geschäft allein in diesem Monat bereits drei Mal Ziel der Bande war. „Das neue Sicherheitsglas haben sie diesmal aber nicht durchdringen können“, schildert Yildirim. „Das ist ganz neu und extra stabil.“ Durch die Alarmanlage des Geschäfts war ein Anwohner auf die Täter aufmerksam geworden. „Mein Cousin wohnt hier an der Ecke. Er kam rausgelaufen und rief den Männern etwas zu. Daraufhin liefen sie weg. Es waren wohl ein großer und ein kleiner Mann, beide trugen eine Kapuze“, schildert Yildirim. Zwischenzeitlich traf auch die Polizei am Tatort ein - „Leider zu spät“, bedauert der 57-Jährige. „Ich würde mir wünschen, die Polizei hier in Peine hätte mehr Unterstützung. Sie kann natürlich nicht überall sein, aber die Täter kommen jede Nacht zu einer ähnlichen Uhrzeit. Hier müsste man viel mehr Streife fahren.“
Rund 1800 Euro Schaden haben die „Gullydeckel-Gangster“ in dem Juwelier-Geschäft angerichtet, stehlen konnten sie dieses Mal nichts. Hinzu kommen aber Verdienstausfälle, da das Geschäft geschlossen bleiben muss. Im Januar 2017 flog erstmals ein Gullydeckel in das Schaufenster des Juweliers.
„Meine Frau und ich schlafen bereits schlecht. Es lässt uns keine Ruhe“, sagt Yildirim. Hinzu käme großer Stress wegen all der behördlichen Dinge, die zu klären sind, Reparaturen und viele Telefonate, meint der Peiner. „Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll.“ Eine Häufung der Fälle bestätigt auch die Peiner Polizei. Weitere Angaben zu den Ermittlungen konnten bisher aber nicht gemacht werden.

