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Drees/59457 Werl

Diamantbericht...Es ist ein unschönes Déjà-vu für Ricarda Drees-Collas, Juwelier Drees/59457 Werl, was da in der Nacht von Donnerstag, 26. Dezember, auf Freitag, 27. Dezember 2024, passiert ist: Laut Polizeimeldung wurden die Beamten gegen 0.15 Uhr zum Juweliergeschäft in der Steinerstraße gerufen. Zur Tatzeit wurde von bislang unbekannten Tätern die Glasscheibe des Geschäfts eingeschlagen und es wurden diverse Schmuckstücke aus der Auslage gestohlen. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. 

Dieser zweite Einbruch sei fast zur gleichen Zeit wie der erste vor zwei Wochen passiert, berichtet Drees-Collas. Damals hatte ein ebenfalls bislang unbekannter Täter mit einem Hammer das Seitenfenster derselben Auslage eingeschlagen und in die Auslage gegriffen. Dabei muss er sich erhebliche Schnittverletzung zugezogen haben, denn am Tatort wurde viel Blut gefunden.

„Es war mit Perlen- und Silberschmuck dekoriert, zum Teil vergoldet. Wir müssen jetzt wieder Inventur machen, um genau herauszufinden, was fehlt. Der Schmuck ist aber vermutlich weniger Wert als beim letzten Mal vor zwei Wochen, denn dieses Mal ist es Silberschmuck, davor war es Gold“, sagt Drees-Collas.

Auf den Einbruch folgten erneut unruhige Stunden für die Inhaber, denn es musste wieder wegen der beschädigten Scheibe im Geschäft übernachtet werden. Zudem musste das Team des Juweliers am Freitagmorgen die von Glassplittern übersäte Auslage reinigen und die Schmuckstücke sichern. „Wir haben jetzt alles ausgeräumt und werden die Auslage mit den zwei beschädigten Glasscheiben bis Neujahr auch nicht mehr dekorieren“, sagt die Inhaberin. „Das Positive ist, dass dieses Mal nicht alles mit Blut besudelt ist, das war schon ziemlich fies. Wir mussten alle Bretter neu beziehen.“

Der linke Teil des Geschäfts bleibt zunächst abgesperrt; im Hauptbereich öffnet der Juwelier aber die Türen für die Kunden. Denn die Scheibe kann jetzt erstmal nur provisorisch gesichert werden. Es sei einfach ein ungünstiger Zeitpunkt, denn jetzt zwischen den Jahren arbeiten die Handwerker nicht. „Es ist einfach unfassbar!“, sagt Drees-Collas zur aktuellen Situation. Für die Inventur bleibt das Juweliergeschäft die beiden Tage nach Neujahr geschlossen.

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