• Kategorie: Einbrüche
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Dührkoop/85049 Ingolstadt

In Rififi-Manier sind Unbekannte am 01.10.2017 bei Juwelier Dührkoop/85049 Ingolstadt eingebrochen. Sie hatten sich wie in dem Krimi-Klassiker Zugang durch die Decke verschafft. Wer immer die Täter sind, sie wussten genau, was sie taten. "So etwas macht niemand einfach auf gut Glück", sagt Martin Hackner, seit 2008 der Eigentümer des exklusiven Geschäfts. Aber wann und von wem die Räume ausspioniert wurden, vermag er nicht zu sagen.  Die Ermittlungen der Kripo Ingolstadt laufen auf Hochtouren. "Eines muss man gleich vorwegsagen: Das Geschäft ist hervorragend gesichert, da lässt sich dem Eigentümer nichts vorwerfen", sagt Kripochef Alfred Grob. Auch er ist überzeugt, dass die Einbrecher die Örtlichkeit genau kannten. Die Unbekannten wussten offenbar, dass alle Fenster durch Spezialglas und Alarmschleifen gesichert sind. Auch die Eingangstür ist schier unüberwindbar. Sie führt zunächst in eine Sicherheitsschleuse, von wo es nicht ohne Weiteres in den Laden geht. Die Täter hatten deshalb einen anderen Weg gewählt: durch den Boden eines darüberliegenden Büros im städtischen Umweltamt. In vermutlich schweißtreibender Arbeit bohrten sie genau über einer Vitrine ein Loch nach unten in die Decke des Juweliergeschäfts. Das genaue Vorgehen soll an dieser Stelle unerwähnt bleiben, um die Ermittlungsarbeit der Polizei nicht zu stören. Nur so viel: Die Einbrecher zogen mit drei Uhren der Marke Breitling und zwei weiteren des Herstellers Glashütte Original im Gesamtwert von mehr als 40 000 Euro ab.

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