- Kategorie: Einbrüche
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Karner/A-5020 Salzburg
Bei einem Blitzeinbruch auf Juwelier Karner/A-5020 Salzburg mitten in der Innenstadt sind die Täter gescheitert. Mit einem gestohlenen Auto und einem selbst gebauten Rammbock sind sie um ca. 20.30 Uhr gegen die Tür gefahren und haben diese aufgebrochen. Allerdings mussten sie dann ohne Beute fliehen. Ein verdächtiges Pärchen, das kurz nach der Tat festgenommen wurde, wurde am Samstag wieder freigelassen. Zwei Tage lang war der eigens präparierte Rammbock aus massivem Holz und einem Eisenrohr vor dem Geschäft am Herbert-von-Karajan-Platz gelegen, gedacht hatte sich dabei niemand etwas. Freitagabend wurde er dann zum Einbruchswerkzeug. Die Täter stellten den Rammbock direkt vor die Eingangstüre und fuhren mit Wucht dagegen. Dadurch wurde der Türrahmen aus dem Schloss gedrückt und die Scheibe in Tausende Scherben zertrümmert.
Rasch an Beute wären sie aber nicht gekommen. Erstens hätten sie erst über den Rammbock ins Geschäft klettern müssen, und zweitens war sämtlicher Schmuck in Vitrinen versperrt. Auch die Auslage war vom Verkaufslokal aus nicht frei zugänglich und hätte aufgebrochen werden müssen, so Voggenberger. Aber dazu kam es ohnedies nicht, weil die Täter ohne ein einziges Schmuckstück flohen. Zu dieser Uhrzeit waren noch viele Menschen unterwegs, außerdem war die Außensirene der Alarmanlage sehr laut.

