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Anadolu/40545 Düsseldorf

Drei Jahre nach dem spektakulären Einbruch in sein Geschäft Anadolu/40545 Düsseldorf (DB berichtete) muss sich Juwelier Ishak Karabiyik(46) bereits zum zweiten Mal vor Gericht verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Betrug und Urkundenfälschung vor. Bereits im Februar hatte das Amtsgericht den Juwelier für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe verurteilt, gegen die er Berufung eingelegt hat. In der Nacht zum 7. Juli 2009 hatten sich die Einbrecher vom Hausflur eines Geschäftshauses durch die Rückwand des Juwelierladens gegraben. Weil draußen die Rheinbahn an den Gleisen arbeitete, blieben ihre Aktivitäten unbemerkt. Die Überwachungskameras deckten die Täter mit Styroporplatten ab. Weil sie die mitgebracht hatten, ging die Polizei schon damals davon aus, dass die Einbrecher sich im Laden auskannten. Ihre Beute hatte der Juwelier damals auf rund 200 000 Euro beziffert. "Sie haben nur die schönsten Stücke mitgenommen", sagte er damals zum DB und setzte wenig später sogar 5000 Euro Belohnung aus. Doch die Einbrecher blieben verschwunden, der Fall ungeklärt. Schon in einer anderen Filiale des Juweliers war einige Jahre zuvor eingebrochen worden. Kurz nachdem er das erste seiner vier Geschäfte eröffnet hatte, war er zudem von bewaffneten Räubern überfallen worden. Doch seine Versicherung regulierte den Schaden gar nicht, denn sie bezweifelte die Schadensumme. Laut Anklage soll der Juwelier tatsächlich eine falsche Schadensaufstellung eingereicht haben. Auch einige der Einkaufsbelege sollen gefälscht sein.

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