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Emil Krabath/A-4600 Wels

Nicht weit kam ein 18-Jähriger, der Emil Krabath/A-4600 Wels mit Hilfe einer Schreckschusspistole überfallen hatte. Der Täter hatte sich zuvor zwei Goldringe und ein goldenes Armband im Gesamtwert von rund 700 Euro zeigen lassen. „Meine Frau hat ihn bedient. Anstatt zu zahlen, hat er die Waffe gezogen und ist mit dem Schmuck geflohen“, sagt der Kollege. Der 61-Jährige löste den Alarm aus und rannte hinterher. „Ich habe nicht gesehen, dass er bewaffnet ist. Sonst wäre ich ihm nicht nachgelaufen.“ Krabath lieferte sich mit dem Räuber eine Verfolgungsjagd in der Innenstadt. „Ich habe Passanten zugerufen, dass sie ihn aufhalten sollen. Einem ist es gelungen, wir haben den Burschen in der Rablstraße überwältigt und auf die Polizei gewartet.“ Kaum zwei Minuten später verhafteten die Einsatzkräfte den 18-Jährigen. Laut Polizei ist der Täter geständig. Als Motiv gab der Hilfsarbeiter aus dem Bezirk Kirchdorf Geldsorgen an. Er hätte durch den Raub seine Drogensucht finanzieren wollen. Das war nicht das erste Mal, dass Krabath einen Beutezug durchkreuzte: 2007 hatte er einen Dieb verfolgt, der sich mit zwei Uhren aus dem Staub machen wollte, diese auf der Flucht jedoch verlor.

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