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160 Millionen Euro Kredit
Der Erhalt dieser Mittel ist an einen strikten, dreijährigen Sanierungsplan gebunden. Da die wirtschaftliche Lage des Unternehmens aufgrund des anhaltend schwachen Konsumklimas im stationären Einzelhandel prekär bleibt, hat die Geschäftsführung angekündigt, das gesamte Filialnetz erneut zu bewerten. Für die aktuell 83 Standorte bedeutet dies, dass eine weitere Welle von Filialschließungen sehr wahrscheinlich ist.
Zusätzlich zu den strukturellen Anpassungen setzt das Management auf weitere Kosteneinsparungen. Dazu zählen laufende Neuverhandlungen mit Vermietern, um die Mietbelastungen zu reduzieren, sowie weitere Effizienzmaßnahmen in der Unternehmenszentrale. Während das Unternehmen durch die neue Kreditlinie kurzfristig Handlungsspielraum gewinnt, bleibt die Perspektive für die rund 12.000 Beschäftigten angespannt. Insbesondere die Gewerkschaft ver.di übt deutliche Kritik und fordert ein tragfähiges Konzept, das stärker auf Investitionen in die Attraktivität der Warenhäuser setzt statt nur auf kurzfristige Sparmaßnahmen.
