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Lieber bei Juwelieren

Diamantbericht...Laut einer Umfrage, die für die Swiss Watch Industry Study 2025 von Deloitte durchgeführt wurde, bevorzugt eine Mehrheit der Verbraucher (60 %) den Kauf von Luxusuhren in stationären Geschäften.

Die Umfrage, bei der potenzielle Uhrenkäufer in den Hauptmärkten für Schweizer Uhren befragt wurden, ergab, dass 38 % der Befragten den Kauf von Uhren in einem Multimarken-Geschäft bevorzugen, gegenüber 23 %, die Monomarken-Boutiquen bevorzugen.

Auf die Frage, warum sie den Einkauf im Laden bevorzugen, gaben 51 % der Befragten an, dass sie das Produkt „ausprobieren, testen und fühlen” können; 44 % sagten, sie schätzten den „menschlichen Kontakt” oder hätten eine „persönliche Beziehung” zum Händler; 39 % verwiesen auf Bequemlichkeit oder Nähe; 32 % waren Fans des Einkaufserlebnisses im Laden; und 31 % gaben an, dass sie beim Einkauf vor Ort nicht warten müssen, bis sie das Produkt erhalten.

Die für die Deloitte-Studie befragten Führungskräfte aus der Branche gaben hingegen an, dass durchschnittlich nur 10 % ihres Umsatzes über Online-Kanäle erzielt werden. Etwa 16 % der Marken verkaufen laut der Umfrage überhaupt nicht online. Gebrauchte Uhren sind nach wie vor beliebt, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern. Rund 40 % der Millennials und der Generation Z gaben an, dass sie im kommenden Jahr eine gebrauchte Uhr kaufen möchten, verglichen mit 30 % der Generation X und der Babyboomer.

Dennoch gab ein Viertel der Führungskräfte an, dass sie nicht in den Markt für zertifizierte Gebrauchtwaren einsteigen werden, und 24 % verwalten den Wiederverkauf der Uhren ihrer Marke nicht aktiv. Selbst unter den Unternehmen, die sich in diesem Bereich engagieren, gab die Mehrheit der befragten Führungskräfte an, weniger als 15 % ihres Marketingbudgets dafür aufzuwenden – 62 % geben weniger als 1 % aus.

Die befragten Führungskräfte äußerten sich auch besorgt über den stetig steigenden Goldpreis, die schwache Nachfrage in wichtigen Märkten (einschließlich der USA) und die derzeitige Stärke des Schweizer Frankens. An der Umfrage nahmen 6.500 Verbraucher in den Vereinigten Staaten, China, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Italien, Hongkong, Indien, Japan, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil.

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