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Weihnachtsgeschenke

Trotz der hohen Inflation, die auf der Kauflaune lastet, wollen die Deutschen nicht am Weihnachtsgeschenk sparen. Zwar sagt mehr- als ein Drittel in einer Umfrage des Handelsverbands (HDE), dass sie weniger ausgeben möchten, doch die Mehrheit orientiert sich an den Ausgaben der Vorjahre. Ein Fünftel der rund 2000 Befragten will mehr als 300 Euro ausgeben, was den Einzelhändlern Hoffnung gibt.
„Wir schreiben das Weihnachtsgeschäft nicht ab", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Viele Händler sind von einem vernünftigen Weihnachtsgeschäft abhängig, wozu gemeinhin die Verkäufe im November und Dezember zählen. Uhren- und Schmuckhändler erzielen 27 Prozent ihres Umsatzes dort, nur unwesentlich weniger sind es für Bücher und Spielwaren. Die Händler sind pessimistisch, 70 Prozent von ihnen rechnen nach einer weiteren HDE-Umfrage mit einem schlechteren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr.
Der HDE kalkuliert mit einem Gesamtumsatz von 120,3 Milliarden Euro. Das ist zwar ein nominales Plus von 5 Prozent, was aber ausschließlich auf höhere Preise zurückzuführen ist. Bereinigt um diesen Effekt, steht dort ein Rückgang um 4 Prozent. Auch im Onlinegeschäft erwartet weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Das liegt zum einen an der Kaufzurückhaltung, aber noch stärker am starken Wachstum in der Corona-Zeit. „Es ist ein Stück weit eine Normalisierung des Onlinehandels eingetreten, aber der Trend ist ungebrochen", sagte Genth. einem der Handelsverband erstmals