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Schweizer Uhren schwächer
Diamantbericht... Die Schweizer Uhrenexporte sind im Februar 2021 leicht gesunken, da der Nachfragerückgang aus Europa die Markt-Erholung in anderen Ländern überwogen hat. So sanken die weltweiten Lieferungen im Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% auf CHF 1,6 Milliarden (1,4 Milliarden €), wobei die Exporte nach Europa um 14% zurückgingen. Die Lieferungen nach Großbritannien gingen um 7% auf CHF 96,1 Millionen (87.000 €) zurück, da viele Geschäfte geschlossen blieben und das Land mit einer schwereren Variante des Coronavirus kämpfte, teilte der Verband der Schweizer Uhrenindustrie mit. "Die Schweizer Uhrenexporte haben sich weiter erholt, aber sie sind immer noch nicht zu einem Wachstumstrend zurückgekehrt, aufgrund der deutlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Märkten. Der europäische Markt als Ganzes ist sehr negativ geblieben", stellte der Verband fest. Die drei wichtigsten Märkte für Schweizer Uhren zeigten eine starke Erholung, da die Einführung des Impfstoffs die Konsumentenstimmung stärkte. Demnach stiegen die Lieferungen in die USA um 9% auf CHF 223,9 Millionen (202,7 Millionen €), das erste Wachstum seit 11 Monaten. Die Exporte nach China wuchsen um 161% auf CHF 191,4 Millionen (173,4 Millionen €) und profitierten von einem günstigen Vergleich mit dem Jahr 2020, da die erste Welle der Pandemie die Exportzahlen im gleichen Zeitraum vor einem Jahr halbierte. Nach Hongkong stiegen die Lieferungen um 9% auf CHF 155,9 Mio. (141,2 Millionen €). Einige Uhren im unteren Preissegment erlebten einen starken Aufschwung und kehrten den Trend der Vormonate um. Die Bestellungen von Uhren im Wert zwischen CHF 200 und CHF 500 (€ 181 und € 453) kletterten um 14%, während jene über CHF 500 stabil blieben. Exporte von Uhren mit einem Preis von unter CHF 200 gingen um 17% zurück.

