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Frankreich baut Uhrenindustrie aus

Diamantbericht...Frankreich baut seine Uhrenindustrie gezielt aus. Unterstützt von Unternehmen, Institutionen und Branchenverbänden organisiert sich die französische Uhrmacherei neu, um Produktion und Know-how langfristig im eigenen Land zu stärken. Rund 90 Marken – von Start-ups bis zu etablierten Herstellern – arbeiten inzwischen verstärkt mit französischen Zulieferern zusammen.

Im Mittelpunkt stehen Projekte zur Reindustrialisierung: Eine Kartierung der Branche soll Marken mit Komponentenherstellern und Montagebetrieben vernetzen. Parallel untersucht eine Machbarkeitsstudie den Ausbau der Uhrengehäuse-Produktion in Frankreich. Auch die Chronometrie wird gestärkt – etwa durch die Viper Certification aus Besançon, die an die traditionsreiche Uhrmacherstadt anknüpft.

Marken wie 1977, Pequignet, B.R.M Chronographes, Beaubleu, Yema und Hegid stehen beispielhaft für die neue „watchmaking à la française“. Sie setzen auf Fertigung, Montage und Komponenten aus Frankreich und verbinden traditionelles Uhrmacherwissen mit modernem Design und Technik.

Frankreich blickt auf eine lange Uhrmachertradition zurück. Namen wie Ferdinand Berthoud, Antide Janvier und Abraham-Louis Breguet prägten die Geschichte der Zeitmessung. Heute nutzt die Branche dieses Erbe, um ein modernes und wettbewerbsfähiges Ökosystem für französische Uhrmacherei aufzubauen.

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