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Marktaufschwung bei Watches of Switzerland
Diamantbericht...Der Umsatz von Watches of Switzerland hat im Gesamtjahr ein Rekordhoch erreicht, da die Nachfrage nach Luxusprodukten in den USA und Großbritannien wieder gestiegen ist und das Unternehmen Roberto Coin in sein Portfolio aufgenommen hat.
Der Umsatz der Gruppe stieg in den 12 Monaten, die am 27. April endeten, um 7 % auf 1,65 Mrd. GBP (1,93 Mrd. Euro), wie das in Großbritannien ansässige Unternehmen mitteilte. Der Umsatz in Großbritannien und Europa stieg um 2 % auf 866 Mio. GBP (1,01 Mrd. Euro), da sich die Einkäufe im Inland belebten und das Unternehmen eine neue Rolex-Boutique eröffnete. Der Umsatz in den USA kletterte um 14 % auf 786 Mio. GBP (915 Mio. Euro), was auf die Übernahme von Roberto Coin im vergangenen Jahr zurückzuführen ist. Der Gewinn für den Berichtszeitraum sank um 9 % auf 53,8 Mio. GBP (62,9 Mio. Euro).
Der Umsatz mit Luxusuhren stieg um 1% auf GBP 1,35 Milliarden (€1,58 Milliarden), während der Umsatz mit Schmuck um 106% auf GBP 211 Millionen (€246,6 Millionen) anstieg.
Watches of Switzerland verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Verbesserung und steigerten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12%.
„Unser US-Geschäft hat seine ausgezeichnete Dynamik fortgesetzt und zum ersten Mal die Umsatzmarke von 1 Milliarde Dollar überschritten, unterstützt durch die Übernahme von Roberto Coin“, sagte Brian Duffy, CEO von Watches of Switzerland. "In Grossbritannien ist das Wachstum zurückgekehrt, da sich die Handelsbedingungen stabilisiert haben. Wir sind zunehmend begeistert von Roberto Coin. Nicht nur, dass die Geschäfte seit der Übernahme weiterhin gut laufen, wir sehen auch ein wachsendes Potenzial für diese bekannte Marke auf dem großen und wachsenden US-Markt für Luxusmarkenschmuck."
Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 6 und 10 %, so das Unternehmen. Der prognostizierte Anstieg spiegelt die Erhöhung der Zölle um 10 % wider und berücksichtigt die durch diese Steuern bedingten höheren Preise seiner Lieferanten. Der Einzelhändler hat jedoch darauf hingewiesen, dass er eine detailliertere Prognose abgeben wird, sobald die Zollsituation klarer wird.

