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Rolex-Uhren teurer
Es wurde erwartet, und es hat sich bestätigt: Rolex hat die Preise seiner Uhren erhöht. Allerdings fallen die prozentualen Zuwächse gemäßigter aus als im Januar 2025. Zudem sind sie, zumindest in Deutschland, weniger stark als von vielen Marktbeobachtern erwartet. Vergleicht man die Preisanpassungen für die einzelnen Modelle miteinander, lassen sich drei prinzipielle Beobachtungen ablesen:
- Die Stärke der Preiserhöhung macht Rolex nicht so sehr vom jeweiligen Modell abhängig, sondern vom Material. Sie fällt also bei besonders beliebten Uhren wie Daytona oder Submariner nicht unbedingt höher aus als bei weniger nachgefragten.
- Bei Golduhren ist die prozentuale Zunahme am höchsten. Das ist aufgrund der Entwicklung des Goldpreises nicht verwunderlich: Die Feinunze Gold stieg von rund 2.800 US-Dollar vor einem Jahr auf rund 4.500 Dollar um Weihnachten 2025. Golduhren mit Leder- oder Kautschukband steigen um einen ähnlichen Prozentsatz wie Golduhren mit Goldband.
- Trotz des Goldbooms setzte Rolex die Preise für seine Golduhren "nur" um durchschnittlich 5,5 % nach oben. Vor Jahresfrist hatte es Steigerungen von 5 bis 8 % gegeben. Insgesamt liegen die Erhöhungen 2026 unter 6 %. Stahl/Gold-Modelle stiegen zwischen 4 und 5 Prozent, Stahluhren um 2 Prozent.

