Schweizer Uhrenexporte

Diamantbericht...Die Schweizer Uhrenexporte setzten im Juli ihre positive Entwicklung fort und erreichten ungeachtet der Inflation und geopolitischer Faktoren den höchsten Monatswert seit Oktober 2014.

Laut den vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie veröffentlichten Daten stiegen die Ausfuhren im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8% auf 2,22 Mrd. CHF (2,32 Mrd. €).

Wie schon in den vergangenen Jahren war ein Großteil der Nachfrage im oberen Preissegment zu verzeichnen, berichtet der Verband. Die Exporte von Uhren im Wert von über 500 CHF (524 €), die mehr als ein Drittel des Volumens und fast 95% des Umsatzes ausmachten, stiegen wertmäßig um 10%. Das Angebot an Uhren im Wert von weniger als CHF 200 (210 €) stieg um 5%, womit der Juli der sechste positive Monat des Jahres war. Die Kategorie zwischen diesen beiden Werten ging hingegen um 29% zurück, womit sich ein deutlicher Abwärtstrend fortsetzte, der seit Anfang 2020 fast ununterbrochen anhält.

Die USA waren im Juli weiterhin führend auf dem Markt. Die Exporte in dieses Land stiegen um 14 % auf 323,3 Mio. CHF (338,8 Mio. €), obwohl sich das Wachstum seit Juni verlangsamt hat, so der Verband. China, das nach seiner strengen Pandemiesperre nun wieder geöffnet ist, verzeichnete einen Anstieg der Lieferungen um 18% auf 315,2 Millionen CHF (330,3 Millionen €).

Singapur und Großbritannien verzeichneten zweistellige Zuwächse, während die Bestellungen aus Hongkong und Japan zurückgingen.

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