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Schweizer Uhrenhandel

Diamantbericht...Die Schweizer Uhrenexporte stiegen im Jahr 2022 um 11% auf 24,83 Milliarden CHF (24,65 Milliarden €), da der stabile High-End-Markt die Herausforderungen in China überwog.

"Die Uhrenindustrie profitierte im Großen und Ganzen von der starken Nachfrage nach Luxusprodukten und der Zunahme des globalen Wohlstands", teilte der Verband der Schweizer Uhrenindustrie mit.

Die Exporte kehrten 2021 auf das Niveau vor der Pandemie zurück und sind seither trotz Rückgängen in zwei Schlüsselmärkten weiterhin solide gewachsen, erklärte die Handelsorganisation.

Die Lieferungen nach China sanken in den letzten 12 Monaten um 14% auf CHF 2,56 Milliarden (2,55 Milliarden €), da die Nachfrage auf dem Festland durch die Sperrung von Covid-19 gedämpft wurde, während die Lieferungen nach Hongkong um 11% auf CHF 1,91 Milliarden (1,90 Milliarden €) zurückgingen, berichtete die Organisation. Die Nachfrage in den USA trieb den Gesamtanstieg an, wobei die Exporte in die Staaten um 26 % auf 3,89 Mrd. CHF (3,9 Mrd. €) stiegen.

"Der ungünstige wirtschaftliche Kontext hatte nur einen begrenzten Einfluss auf den Geschäftsmarkt, während die gesundheitliche Situation einen direkteren Einfluss hatte, insbesondere in China", sagte der Verband. "Die geopolitische Lage in Russland hatte ebenfalls nur begrenzte Auswirkungen auf das Jahresergebnis, die sich auf etwa 1 % beliefen."

Engpässe bei Rohstoffen und Arbeitskräften erwiesen sich als weiteres Hindernis, ebenso wie die höheren Kosten und die Verlängerung der Vorlaufzeiten, fügte er hinzu.

Im Dezember stiegen die weltweiten Uhrenexporte der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr um 6 % auf 2,02 Mrd. CHF (2,01 Mrd. €), erneut unterstützt durch US-Bestellungen. Insgesamt war das Wachstum langsamer als im Durchschnitt des Jahres 2022, da sich der Rückgang in China beschleunigte. Höherwertige Stücke, die Edelmetalle enthalten, schnitten im Allgemeinen besser ab als Modelle der unteren und mittleren Preisklasse.

"Trotz anhaltender Unsicherheiten bleiben die Aussichten für die Schweizer Uhrenindustrie günstig", so das Fazit des Verbandes. "Solide Grundlagen und eine anhaltend stabile Nachfrage dürften das Wachstum im Jahr 2023 antreiben. Eine hohe Ausgangsbasis und das Risikoniveau werden ein geringeres, aber immer noch signifikantes Wachstum als 2022 zur Folge haben."

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