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Umsatzrückgang bei Swatch

Diamantbericht...Der Umsatz der Swatch Group ist im ersten Halbjahr 2024 gesunken, da die Nachfrage nach Luxusgütern in China, Hongkong und anderen südostasiatischen Märkten nachgelassen hat. 

Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 14% auf 3,45 Milliarden CHF (3,55 Milliarden €), wie der Schweizer Konzern mitteilte. Bei konstanten Wechselkursen ging der Umsatz um 11% zurück, wobei sich Währungsschwankungen auf die endgültigen Zahlen auswirkten. 

Der Umsatz mit Schmuck und Uhren ging um 14% auf 3,3 Milliarden CHF (3,4 Milliarden €) zurück. Die übrigen Umsätze stammten aus den Bereichen elektronische Systeme und Corporate Activities. Der Reingewinn der Gruppe brach um 70% auf CHF 147 Millionen (151,7 Millionen €) ein.  

„Der massive Nachfragerückgang nach Luxusgütern in China (einschliesslich Hongkong und Macau) und in den südostasiatischen Märkten, die stark von chinesischen Touristen abhängig sind, hat den Umsatz und das Ergebnis aufgrund der starken Präsenz der Marken der Gruppe in dieser Region erheblich beeinträchtigt“, erklärte der Eigentümer von Omega, Tissot und Harry Winston. „Im Gegensatz dazu konnte die Marke Swatch ihren Umsatz in China im Vergleich zum Vorjahr übertreffen.“ 

Der Rückgang auf dem asiatischen Markt überwog den starken Absatz in den USA und Japan sowie die stabile Nachfrage in Europa, so das Unternehmen.  

Swatch geht davon aus, dass der asiatische Markt bis zum Jahresende schwierig bleiben wird, so das Unternehmen. Das Unternehmen geht jedoch davon aus, dass sich die Situation langfristig entspannen wird.  

„Das Potenzial Chinas bleibt intakt“, stellte das Unternehmen fest. „In Japan und den USA wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 ein weiteres starkes Wachstum erwartet.“  

Swatch wies auch auf „vielversprechende“ Aussichten in Europa hin und merkte an, dass Omega als offizielle Uhrenmarke der Olympischen Spiele in Paris weltweit in den Medien präsent sein dürfte. 

„Das zu Beginn des Jahres eingeleitete Kostensenkungsprogramm hat begonnen, Früchte zu tragen“, fügte sie hinzu. „Die volle positive Auswirkung wird in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein."

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