Weniger Uhren

Diamantbericht... Die Schweizer Uhrenexporte verzeichneten ihren neunten monatlichen Rückgang in Folge. Verantwortlich dafür waren ein Rückgang der US-Bestellungen und eine neue Welle europäischer Lockdowns, die die Nachfrage in der Region trübte. Die weltweiten Lieferungen gingen im Oktober 2020 um 7% auf CHF 1,88 Milliarden ($2,07 Milliarden) zurück. Dies stellte den geringsten Rückgang seit Februar dar, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am 19. November 2020 mitteilte. Die Exporte in die USA sanken um 5% auf CHF 215,9 Millionen ($236,7 Millionen), während die Lieferungen nach Japan um 17% auf CHF 120,6 Millionen ($132,3 Millionen) einbrachen. Auch die europäischen Länder verzeichneten starke Verluste: So fielen die Exporte nach Deutschland um 17% und nach Frankreich um 39%, wobei die Bestellungen aus Italien um 26% und die aus Spanien um 28% zurückgingen. Lieferungen in das Vereinigte Königreich sanken um 8%. "Die Ausbreitung der Pandemie auf diesen Märkten und die von den jeweiligen Regierungen ergriffenen Maßnahmen lassen einen etwas pessimistischen Ausblick für die nächsten Monate erwarten", so der Verband in einer Erklärung. Die düsteren Zahlen überwogen einen Anstieg der Exporte nach China um 15% auf insgesamt 251,6 Mio. CHF (275,7 Mio. USD) und den Anstieg Hongkongs um 3,5% auf 198,2 Mio. CHF (217,2 Mio. USD) - die erste Verbesserung von Hongkong im Jahresvergleich seit März 2019.

 

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