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Totaler Räumungsverkauf

Diamantbericht...Mit einem totalen Räumungsverkauf endet die Erfolgsgeschichte von Juwelier Fischer/59505 Bad Sassendorf in der Kaiserstraße 9. Der Familienbetrieb, der 57 Jahre lang eine Institution in der Fußgängerzone des Kurortes war, schließt für immer seine Türen. „Meine Frau und ich haben uns schweren Herzens dazu entschlossen, diesen Schritt zu gehen, aber es ist Zeit, gemeinsam in einen neuen Lebensabschnitt zu starten“, sagt Peter Fischer(66).

Ab Montag, 5. August, laden Peter und Adelheid Fischer mit ihrem Team daher zum Räumungsverkauf ein. „Wir haben alles reduziert, denn alles muss raus.“ Einzelstücke, Bestseller und Klassiker und alles zu attraktiven Preisen. Da ist für jeden etwas dabei, denn Juwelier Fischer vereint Feinuhrmacher, Juwelier, Augenoptiker sowie Gold- und Platinschmiede unter einem Dach.

Ein Besuch des renommierten Fachgeschäfts lohnt sich daher ab sofort umso mehr – nicht nur für Schnäppchenjäger. Denn jetzt ist die beste Gelegenheit, sich sein Lieblingsstück aus den aktuellen Schmuck- und Uhrenkollektionen auszusuchen, gemeinsam mit dem Partner die Trauringe auszuwählen, sich eine neue Brille zu gönnen oder frühzeitig nach einem Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für die Liebsten Ausschau zu halten.

„Da es eine relativ kurzfristige Entscheidung war, ist unser Lager gut gefüllt“, verrät der Uhrmacher und Augenoptikermeister. „Wir haben im Frühjahr auch noch neue Ware aus den aktuellen Herbst- und Winterkollektionen geordert, so dass die Auswahl sehr groß ist und auch immer wieder georderte Modelle neu eintreffen.“

Zu den renommierten Herstellern, die Juwelier Fischer im Repertoire hat, gehören beispielsweise Schmuckwerk, Krieger, Gellner und Coeur de Lion sowie bei Brillen unter anderem Zeiss, Rodenstock, Porsche Design, Kioto Nakamura, Brendel, Silhouette und Face a Face. Bei Armbanduhren werden die Modelle der schweizerischen Traditionsuhrenmarken Tissot, Ebel, Festina und Maurice Lacroix sowie des deutschen Herstellers Junghans präsentiert.

Peter und Adelheid Fischer, die sich bei allen Kunden und Mitarbeitern für die jahre- und jahrzehntelange Treue und Unterstützung bedanken, freuen sich schon jetzt darauf, viele ihrer langjährigen Kunden wiederzusehen und neue Kunden zu begrüßen.

Die Entscheidung, endgültig zu schließen, ist den beiden nicht leichtgefallen. „Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, Fachkräfte zu finden, aber leider ohne Erfolg“, so der Inhaber. Sein Fachgeschäft tageweise zu schließen, kam für den 66-Jährigen nicht in Frage. „Wir wollten den Qualitätsstandard, den wir präsentieren, weiterhin fortführen, aber das war uns leider nicht mehr möglich.“ Denn die bisherigen Öffnungszeiten dauerhaft zu bewältigen, ist mit dem bestehenden Team nicht drin. Beziehungsweise nur zu Lasten seiner langjährigen Mitarbeiter und das kam für den Inhaber ebenfalls nicht in Frage. „Unsere Mitarbeiter sind alle schon weit über zehn Jahre bei uns. Mein jetziger Uhrmacher ist beispielsweise bereits 72 Jahre alt und kommt täglich aus Münster. „Es ist so schade, dass es auch für diesen wunderschönen Beruf scheinbar keine Fachkräfte mehr gibt.“

Seine Suche nach Fachkräften hat Peter Fischer zwar beendet, aber auf der Suche ist er immer noch. Jetzt allerdings nach einem Nachfolger für den attraktiven Standort. Auf 160 Quadratmeter inklusive Werkstatt und Refraktionsraum bringt es das Fachgeschäft am Eingang der Fußgängerzone insgesamt. Dazu kommen mehrere große Schaufenster an drei Seiten des Gebäudes.

„Wir haben hier ein Kompetenzzentrum – unter anderem für Goldschmuck, Augenoptik und Uhren, in dem ganz unterschiedliche Wünsche erfüllt werden.“ Ob ein Ring repariert werden soll oder jemand eine individuelle Anfertigung haben möchte, eine neue Brille benötigt wird oder eine Uhr in Stand gesetzt werden soll – alles das leistet das erfahrene Team in der Kaiserstraße 9.

Als seine Eltern vor 57 Jahren ihr Juwelier-Geschäft eröffnet haben, kamen die Kunden auch noch, wenn sie auf der Suche nach einem schönen Silberbesteck waren, das dann zu besonderen Anlässen wie einem runden Geburtstag oder Heilig Abend herausgeholt wurde. „Wir hatten zahlreiche Karteikästen, in denen genau vermerkt war, welcher Kunde schon welche Besteckteile hatten“, erinnert sich Peter Fischer.

1983 stieg der Uhrmacher in den elterlichen Betrieb ein, einige Jahre später kam die Augenoptik dazu, denn in diesem Handwerk hat Peter Fischer 1987 seinen Meister gemacht. Ob aus dem Kompetenzzentrum nach der Schließung ein reiner Optiker wird oder man dort künftig weiterhin Schmuck und Uhren erwerben kann, steht noch nicht fest. Wer eine Idee für die Räumlichkeiten hat und sich für den Standort interessiert, kann sich gerne bei Peter Fischer melden.

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