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Höchster Schmuck-Quartalsumsatz
Diamantbericht...Die Umsätze der Schmuckmarken von Richemont stiegen im dritten Quartal des Geschäftsjahres dank einer wieder anziehenden Nachfrage in allen Regionen, vor allem in Amerika und Europa.
Der Umsatz von Cartier, Van Cleef & Arpels, Buccellati und Vhernier kletterte in den drei Monaten, die am 31. Dezember endeten, im Vergleich zum Vorjahr um 14% auf 4,5 Milliarden Euro, wie der Schweizer Luxuskonzern mitteilte. Der Anstieg erfolgte trotz eines starken Vergleichs mit dem Vorjahreszeitraum, da alle Regionen solide Umsätze verzeichneten. Das Wachstum führte Richemont zu seinem höchsten Quartalsumsatz aller Zeiten, so das Unternehmen. Der Schmuckbereich war in diesem Zeitraum der umsatzstärkste Geschäftsbereich von Richemont.
„Die Einzelhandelsumsätze stiegen in fast allen Regionen, angeführt von den Juweliergeschäften“, teilte das Unternehmen mit. „Die Großhandelsumsätze lagen über denen des Vorjahreszeitraums, gestützt durch eine solide Leistung des Geschäftsbereichs 'Schmuckmaisons und Sonstiges'. Die Umsätze im Online-Einzelhandel stiegen um 17%, ebenfalls angeführt von den Schmuckmaisons.“
Die ikonischen Schmuck- und Uhrenlinien entwickelten sich gut, unterstützt von den Neuheiten, die vor allem im Weihnachtsgeschäft erfolgreich waren, erklärte Richemont.
Die starke Leistung im Schmuckbereich glich die schwächeren Umsätze in der Kategorie Uhren aus. Der Umsatz der spezialisierten Uhrenhersteller - zu denen IWC Schaffhausen, Piaget und Vacheron Constantin gehören - sank im Jahresvergleich um 8% auf 867 Millionen Euro. Dieser Wert lag jedoch über dem Rückgang von 17%, den Richemont in der ersten Jahreshälfte in dieser Kategorie verzeichnete, wobei in Nord- und Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika „bemerkenswerte“ zweistellige Zuwächse zu verzeichnen waren. Die Umsätze der Sparte stiegen in allen Regionen mit Ausnahme des asiatisch-pazifischen Raums, so der Einzelhändler.
Der Konzernumsatz, der Schmuck, Mode, Accessoires und Uhren umfasst, stieg im Jahresvergleich um 10 % auf 6,15 Milliarden Euro.
In den neun Monaten von April bis Dezember stiegen die Umsätze im Schmuckbereich um 6% auf 11,59 Mrd. Euro, während die Umsätze im Uhrenfachhandel um 14% auf 2,52 Mrd. Euro zurückgingen. Der Konzernumsatz stieg in diesem Zeitraum um 3% auf 16,23 Mrd. EUR.

