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Movie money?
„Dabei handelte es sich vor allem um einfache Druckfälschungen ohne Sicherheitsmerkmale“, wird Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann in einem jetzt erschienenen Bericht zitiert. Eigentlich seien diese Fälschungen leicht zu erkennen. Es stehe sogar „movie money“‚ auf der Vorderseite oder ‚prop copy“‚ auf der Rückseite. Doch das Bayerische Landeskriminalamt warnt aktuell vor der Verbreitung des Movie Moneys, dass eigentlich für die Verwendung in Filmen gedacht ist. Der Anteil der gefälschten Zehner und Zwanziger am Gesamtaufkommen der Blüten stieg dem Bericht zufolge von 34 Prozent im zweiten Halbjahr 2019 auf nun 46 Prozent. Bereinigt um sogenanntes „Movie Money“ seien insgesamt rund 23.300 gefälschte Banknoten registriert. Der meistgefälschte Schein bleibt demnach der 50-Euro-Schein - mit einem Anteil von 40 Prozent. Der rechnerische Schaden durch die Blüten lag den Berichten zufolge im ersten Halbjahr bei 1,6 Millionen Euro.
Wie kann man den Betrügern das Handwerk legen? Die Notenbanken im Euroraum haben wie es auf Zeit.de weiter heißt seit 2013 eine zweite Serie von Euro-Scheinen mit neuen Sicherheitsmerkmalen in Umlauf gebracht. Das durchsichtige Porträtfenster zum Beispiel sowie die Smaragdzahl, die beim Kippen des Scheins die Farbe ändert, sollen Fälschern die Arbeit erschweren. Und: Bei den 2019 ausgegebenen neuen 100- und 200-Euro-Scheinen gibt es ein Satelliten-Hologramm - in dem sich kleine Euro-Symbole bewegen.

