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Steuerfreie Zone geplant

Diamantbericht... Die Israel Diamond Exchange (IDE) hat die Regierung aufgefordert, eine internationale Freihandelszone im Börsenkomplex zu errichten. Das Hauptargument dafür war, dass die steuerfreie Zone ausländische Unternehmen anziehen und die lokale Industrie ankurbeln würde. Der Plan würde der israelischen Diamantenbranche helfen, sich von der beispiellosen Abschwächung der Nachfrage, die das Coronavirus ausgelöst hat, zu erholen, so IDE-Präsident Yoram Dvash. Die israelischen Diamantenunternehmen haben seit Beginn der Pandemie erlebt, wie ihre Umsatzzahlen gesunken sind, da die Nachfrage von US-amerikanischen und asiatischen Kunden eingebrochen ist. "Um den anhaltenden Erfolg unserer Branche zu sichern, schlagen wir vor, unseren Status als führendes Diamantenzentrum zu nutzen und mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums eine internationale Diamantenhandelszone in Israel einzurichten", teilte Dvash mit. Die israelische Diamantenbranche ist seit mehr als 80 Jahren, d.h. seit der Gründung des Staates im Jahr 1948, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, so Dvash. Doch im Gegensatz zu anderen globalen Handelsknotenpunkten ist das IRK derzeit keine steuerfreie Zone. "Wenn eine wichtige Industrie so schwer geschädigt wird, muss der Staat eingreifen und die notwendige Hilfe leisten", erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Ya'acov Margi. Der Ausschuss hat den Vorschlag dem Wirtschaftsministerium und anderen Regierungsbehörden empfohlen und die Regierung aufgefordert, der Branche weitere Hilfe anzubieten, unter anderem durch eine Anpassung ihres Kreditgarantiesystems.

 

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