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Pandora setzt auf platinbeschichteten Schmuck
Diamantbericht...Pandora will die Umstellung von Silberschmuck auf platinbeschichtete Alternativen fortsetzen. Konzernchefin Berta de Pablos-Barbier sagte Mitte August gegenüber CNBC, der Konzern habe bereits 90 bis 100 Prozent seines Silberbedarfs für 2027 zu einem Durchschnittspreis von rund 65 US-Dollar (56 Euro) je Feinunze abgesichert. Ziel sei es, das Materialportfolio breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von Silber zu reduzieren.
Pandora hatte die neue Produktlinie im Februar angekündigt. Die Platinbeschichtung soll Schmuck hypoallergen sowie wasser- und anlaufbeständig machen. Eine Verbraucherstudie mit 23.000 Teilnehmern zeigte zudem, dass 78 Prozent Platin als Edelmetall einstuften, gegenüber 69 Prozent bei Sterlingsilber. Nach einem Pilottest in den Niederlanden im Juli soll die breitere Erprobung im vierten Quartal 2026 starten, bevor die Umstellung 2027 ausgeweitet wird.
Im zweiten Quartal 2026 steigerte Pandora den Umsatz auf 7,22 Milliarden dänische Kronen (965 Millionen Euro) bei einem organischen Wachstum von 3 Prozent. Das operative Ergebnis lag bei 1,46 Milliarden Kronen (195 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr hob der Konzern seine Prognose auf 0 bis 3 Prozent organisches Wachstum und eine operative Marge von 22 bis 23 Prozent an.
DB sieht die Entwicklung dennoch mit Vorsicht. Neben dem unsicheren Konsumklima in Nordamerika und Europa gelten insbesondere die Umsetzung der neuen Kollektionen und die Umstellung auf platinbeschichteten Schmuck als Risiken.

