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Richemont
Diamantbericht... Die Umsätze mit Schmuckverkäufen bei Richemont entwickelten sich in den drei Monaten bis zum 30. September 2020 besser als beim Rest der Unternehmensgruppe. Gründe dafür waren eine steigende chinesische Nachfrage und gestiegene Online-Käufe der Kunden. Bei den Juweliergeschäften Cartier, Van Cleef & Arpels und Buccellati stiegen die Verkaufszahlen im zweiten Geschäftsquartal des Unternehmens im Jahresvergleich um 4%, teilte Richemont am 6. November 2020 mit. Im Vergleich dazu sei der Umsatz der gesamten Gruppe um 5% gesunken. "Schmuck stellt nun mit 41% des Umsatzes die bei weitem größte Produktkategorie für die Gruppe dar", so Burkhart Grund, Chief Financial Officer von Richemont, in einer Telefonkonferenz nach den Ergebnissen. Die Einnahmen aus den Juweliergeschäften gingen im ersten Halbjahr, das am 30. September 2020 endete, im Vergleich zum Vorjahr um 18% auf 3,06 Milliarden EUR (3,64 Milliarden USD) zurück, was die Schwäche der Märkte außerhalb des Asien-Pazifik-Raums sowie des Nahen Ostens und Afrikas widerspiegelt. In diesen beiden Regionen legten die Verkäufe zu, mit einem besonders starken Wachstum in China, während die Online-Umsätze einen dreistelligen prozentualen Anstieg verzeichneten. Der Gesamtumsatz im Schmuckbereich - bei allen Geschäftsmarken der Gruppe - ging im ersten Halbjahr 2020 um 15% auf EUR 2,25 Milliarden ($2,68 Milliarden) zurück. Darin nicht enthalten ist der Umsatz mit Uhren und anderen Produkten bei Cartier, Van Cleef & Arpels und Buccellati. Richemont kündigte auch eine Investition in die Luxus-Online-Einzelhandelsplattform Farfetch an, die es in Partnerschaft mit dem chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba getätigt hat.

